es war einmal… 2.0

Tag: Kochen und Backen

Butterwoche 2017

by chaoslady

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In diesem Jahr lag die Butterwoche zeitlich so günstig, dass ich sie ausgiebig zelebrieren konnte. Jeden Tag gab es Pfannkuchen. Na gut, sie hießen nicht immer Pfannkuchen, aber der Name ändert die Bedeutung nicht.

So gab es Eierkuchen, Crêpes, Palatschinken, Baghrir und Blinis. Mit Marmelade, Banane, Ahornsirup, Hackfleisch-Reis-Füllung, Räucherlachs und Meerrettich, Quark, Camembert oder Honig-Butter. Gerollt, gefüllt oder überbacken…

Die Butterwoche läutet das Ende des Winters und die Fastenzeit ein, aber gefastet habe ich nie. Wenn mein Blutzuckerwert sinkt, mutiere ich zu Mr. Hyde. In diesem Jahr habe ich mir trotzdem fest vorgenommen zu fasten, aber ich werde nicht auf tierische Nahrung verzichten – das würde doch nur in reinster Naschorgie ausarten -, sondern aufs Fernsehen. Der Fernseher bleibt aus. Kino ist erlaubt, YouTube nicht.

Detox-Drink

by chaoslady

Noch vor Weihnachten haben wir uns das Buch „Grüne Smoothies – Die Energiebooster“ von Fern Green gekauft. Hier findet man Rezepte für Säfte, Smoothies, Shots und Pflanzenmilch. Zuerst haben wir mit dem Mixer Pinienkernmilch, Ingwershot, Papaya-Spinat-Coctail und Co. gemacht. Dann brachten wir von meiner Schwiegermama ihren Entsafter und können nun auch den Lila-Laune-Saft und den roten Schönheitstrunk zubereiten. Diese Woche haben wir Detox-Drink gemacht: 1/4 Galiamelone, 1 roter Apfel, 2 Stangen Staudensellerie und 1/4 Wirsing ergeben entsaftet 1 Glas Detox-Drink…

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Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, die meisten „grünen“ Säfte, die wir gemacht haben, hatten eine komische Farbe. Geschmeckt hat er sehr viel besser als seine Farbe vermuten lässt. Sehr erfrischend dank der Melone und ordentlich scharf dank dem Sellerie!
Achtung: Wer denkt bei der Herstellung alleine mit einem Mixer auskommen zu können, dem sei’s gesagt: das klappt nicht! Wir haben das getestet! 🙂

Start ins Jahr 2016

by chaoslady

Meine lieben Leser,
ich wünsche euch ein glückliches neues Jahr!

Am liebsten würde ich uns allen Weltfrieden wünschen, aber bleiben wir mal realistisch… Ich wünsche euch
Gespür und Feingefühl für eure eigene Gesundheit,
Aufmerksamkeit für kleine Wunder und neue Chancen,
Kraft und Durchsetzungsvermögen, Zeit für euch selbst zu nehmen,
Geduld mit euch und euren Mitmenschen und
ganz viel Ausdauer beim Weltretten! Jeder ist ein steter Tropfen!

In den „Weihnachtsferien“ bei unseren Familien haben wir Kraft, Sonne und Ideen getankt. In einem Backbuch meiner Schwiegermutter habe ich ein Rezept für den Preiselbeer-Marzipan-Kuchen gefunden. Von der Zubereitung von Bratäpfeln hatte ich noch Marzipan und von der Bratensoße Preiselbeerkompott übrig gehabt. Also habe ich diesen „Reste“-Kuchen nachgebacken als wir zurück in Hessen waren.

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Preiselbeer-Marzipan-Kuchen
(Quelle: Für jeden Tag 11/2013)

Zutaten (für 24 Stücke):
650 g Mehl
1 Pä. Trockenhefe
80 g Zucker
300 ml lauwarme Milch
3 Eier
1/4 TL Salz
125 g Butter
200 g Butter
150 g Marzipanrohmasse
50 g Puderzucker
3 Tropfen Bittermandelaroma
150 g Preiselbeerkompott
50 g Mandelblättchen

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben. Hefe zerkrümmeln, mit Zucker und etwas lauwarmer Milch glatt rühren. Mit der restlichen Milch, Eiern und Salz zum Mehl geben. Mit den Knethaken des Handrührers 2 Min. verkneten. Dann nach und nach 125 g weiche Butter zugeben und 3 Min. weiterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen.

Marzipan fein zerkrümmeln, mit der restlichen Butter, Puderzucker und Bittermandelaroma mit den Quirlen des Handrührers 5 Min. sehr cremig rühren. Kompott gut durchrühren.

Hefeteig auf ein gefettetes tiefes Backblech (30 x 40 cm) geben und mit bemehlten Händen gleichmäßig auseinanderdrücken. Zugedeckt an einem warmen Ort 20 Min. gehen lassen. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.

Mit einem bemehlten Daumen dicht an dicht Mulden in den Teig drücken. In jede 2. Mulde mit einem Teelöffel das Preiselbeerkompott geben. Die Marzipanbutter in die restlichen Mulden geben. Mandelblättchen darüberstreuen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20-25 Min. backen. Auf dem Blech etwas abkühlen lassen und am besten lauwarm servieren.

Meine persönliche Notizen zu dem Kuchen:
Ofenfrisch schmeckt dieser Kuchen himmlisch. Aufgewärmt schmeckt er immernoch sehr gut. Kalt würde ich ihn nie wieder essen. Dieser Kuchen ist nicht besonders süß. Wer es also süßer mag, sollte eine andere Konfitüre (kein Gelee!) nehmen.

Rote-Bete-Konfitüre

by chaoslady

Ich habe schon einpaar verrückte Konfitüren gemacht. Aus Tomaten, aus Äpfeln mit Möhren, aus schwarzem Nachtschatten. Aber diese Konfitüre schlägt sie alle in ihrer Verrücktheit. Ich selbst esse Rote Bete nur in wenigen Gerichten, die ich aus meiner Kindheit kenne, z. B. Hering im Pelzmantel und Borsch. Aber mein Schatz mag sie gern und so habe ich mich an das interessant klingende Rezept heran gewagt.

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Diese Marmelade Konfitüre riecht genau so wenig nach Kümmel (obwohl welcher drin ist) wie nach gekochter Roter Bete. Sie riecht immernoch nach frischem Rote-Bete-Saft, schmeckt fruchtig und ist ausgewogen süß und scharf zugleich. Mein Mann isst sie zum Frühstück aufs dunkle Brot.

Rezept: Rote-Bete-Konfitüre…

Reformationsbrötchen

by chaoslady

Gar nicht erholt sind wir aus Wien zurück, aber wir klagen nicht, denn ein Faulenzurlaub kam für uns von Anfang an nicht in Frage. Aber darüber erzähle ich in einem nächsten Post… Heute wurden erstmal wieder selbst gebackene Reformationsbrötchen genascht:
2015-10-31-ReformationsbroetchenNun ist es wohl endgültig zur Tradition geworden, ich backe uns die Reformationsbrötchen selbst!

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