Kaffee-Konfitüre

Um unsere Vorräte wieder etwas aufzufüllen, habe ich in diesem Jahr wieder verschiedene Konfitüren gemacht. Banane- und Kirsch-Banane-Konfitüre. Aprikosen-Honigmelone- und Birnenkonfitüre. Mango-Bananen-Konfitüre mit Kokosraspeln. Alles total lecker!

Als letztes habe ich aber etwas ganz neues ausprobiert, eine Konfitüre aus Bananen, Orangensaft und Kaffee. Ich habe schon Konfitüren aus Tomaten und aus roter Bete gemacht, aber das ist die verrückteste von allen, denn ich musste geschlagene zwei Stunden am Herd stehen und rühren… Da ich mit so einer Art von Konfitüre keine Erfahrung habe, bleibe ich skeptisch, was die Haltbarkeit angeht. Aber noch sehen alle Gläser gut aus:

Mohnstriezel

Vor zwei Jahren haben mein Mann und ich das erste Mal Plunderteig selbst gemacht. Es ist zwar aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich. Heute haben wir wieder Mohnstriezel daraus gebacken. Sie schmecken herrlich, butterweich, ganz zart und… sind wahre Kalorienbomben :-D

Aber natürlich werden sie nicht alle auf einmal verputzt. Die Hälfte haben wir eingefroren, solange sie frisch sind.

Fernweh-Adventskalender: Japan – 13. Türchen

In einer TV-Reportage haben wir von der Spezialität aus dem Süden Japans das erste Mal gehört. Dann haben wir unzählige Videos auf YouTube angeschaut und wollten diese Köstlichkeit unbedingt probieren. Okonomiyaki. Man sagt, das sei die japanische Pizza. Diese Meinung teile ich nicht… das wäre zu simpel und erschafft ein falsches Bild im Kopf!

Zum größten Teil bestanden Okonomiyaki, die wir in Japan aßen, aus gegartem fein geraspelten Weißkohl auf so eine Art Crepe. Auf den Kohl kamen noch Nudeln, Meeresfrüchte und Fleisch, ein gebratenes Ei und eine geniale Sauce drauf! Mmmhhh!

Curd, so oder so…

Lemon Curd. Wer kennt ihn nicht? Ab und zu mache ich ihn auch selbst. Ab und zu mit zufriedenstellenden Ergebnissen.

Vor ein paar Jahren habe ich die Zitronen durch eine Grapefruit ersetzt, das Ergebnis hat mich umgehauen. Diese herb-süß-sauere Creme war der Hammer. Leider hat sich dieses Erfolgserlebnis nie wieder wiederholt. Die Angaben eine Grapefruit und vier Eier sind ja auch solch nicht reproduzierbaren Mengen. Mal hast du eine große Grapefruit und große Eier, mal… nicht.

Nun bin einen Schritt weiter gegangen. Heute ist meinen ersten Erdbeer-Rhabarber-Curd entstanden. Er schmeckt süß-sauer und duftet himmlisch. Die Farbe ist wie für ein Prinzessinenmärchen mit Happyend gemixt. Die Kamera kann das gar nicht richtig wiedergeben, also müsst ihr mir das glauben.

Plunderteig

Heute haben wir Mohnstrietzel aus Plunderteig gebacken. Ich gebe zu, ich habe mich von dem schönen Foto in einem Backbuch verführen lassen. Das Gebäck sah darauf zum Anbeißen aus. Jetzt wissen wir, wie viel Geduld und wie viel Arbeit hinter jedem solchen Plunderstückchen steckt.

Zuerst haben wir Hefeteig gemacht, der im Kühlschrank gehen musste. Dann haben wir ihn ausgerollt, auf der Hälfte des ausgerollten Teigs Butterstückchen verteilt und den Teig gefaltet, nochmal ausgerollt und nochmal gefaltet. Wieder Kühlschrank. Ausrollen und Falten. Nochmal Kühlschrank. Wieder Ausrollen und Falten. Und ein letztes Mal in den Kühlschrank, wo der Teig noch einmal aufgegangen war. Mohnmischung zubereiten. Ein letztes Mal den Teig ausrollen, Mohnmischung darauf verteilen. Zur Rolle formen, in Stücke schneiden und ab in den Ofen…

Et voilà! Nach insgesamt neun Stunden waren unsere Mohnstrietzel fertig. Sehen sie nicht super aus? Und man sieht, die einzelnen Teigschichten auch auf dem Foto… Genial!

Macht ihr manchmal auch so komplizierte Teige, dass ihr am Ende denkt „Ob ich den nochmal machen werde…“?