es war einmal… 2.0

Unsere Nutzpflanzen 2016

by chaoslady

Unser Garten ist nur zu einem klitzekleinen Teil ein Nutzgarten. Hier wachsen ein Stachelbeer- und ein Heidelbeerstrauch. In diesem Jahr wachsen bei uns auch Gurken in unserem großen Blumenkasten und zwei Paprikapflanzen in Terrakottatöpfen. Thymian und Oregano sind aus unserem Garten auch nicht wegzudenken, aber genutzt werden sie wenig. Wir lassen diese blühen, denn eigentlich sind sie hier für Insekten da.

Die Stachelbeerernte ist diesmal mickrig ausgefallen. Ich meine, es gab ganz viele Beeren. Aber fast alle haben so etwas wie Sonnenbrand bekommen und wurden ungenießbar, so als ob sie in ihrer eigenen Schale gegoren wurden.

Unsere Gurken, das sind drei Pflanzen, bringen eine Ernte, die uns glücklich macht. Fast jeden Tag eine Gurke. Uns ist klar, dass es nicht mehr lange so gehen wird, die Pflanzen bekommen immer mehr gelbe Blätter. Aber das ist schon gut. Wir hatten bis jetzt eine reiche Ernte und die Gurken schmecken himmlisch. Was will man mehr?

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Die Heidelbeeren haben mal wieder ein gutes Jahr. Wir naschen sie so gern direkt vom Strauch, aber an manchen Tagen habe ich einfach Lust alles Reife vom Strauch zu holen und beim Lesen statt Knabberzeug neben uns zu stellen. So war das auch als dieses Bild entstand.

Dass wir unsere vier(!) Paprikaschoten je in einer anderen Färbung als grün sehen werden, bezweifeln wir stark. Aber wir wären nicht wir, wenn wir sie einfach so abschreiben würden. Vielleicht werden sie ja noch rot… oder mindestens orange…

Wie steht es um eure Nutzpflanzen? Konntet ihr auch schon Selbstangebautes naschen?

Unsere Feldahorn-Hecke – Heckenschnitt

by chaoslady

Obwohl ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, wird mein Blog immer noch regelmäßig von treuen Lesern und von Neugierigen besucht. Der Post von meinem Mann über unsere Feldahorn-Hecke ist dabei der Hit. Also bringe ich euch auf den neusten Stand, wie es unserem Schätzchen geht.

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Sie ist mittlerweile etwa 80 cm hoch. Im vergangenen Jahr haben Mehltau  und Blattläuse ihr etwas zu schaffen gemacht, aber sie hat das doch ohne bleibende Schäden überstanden. In diesem Frühjahr haben wir erwartet, dass sie das erste Mal blüht. Das ist nicht passiert. Wahrscheinlich gibt es eine bestimmte Altersgrenze, ab der der Feldahorn blüht.

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In Erwartung dieser Frühlingsblüte haben wir unsere Feldahorn-Hecke im Frühjahr nicht geschnitten. Da es aber auch noch keine Vogelnester darin gibt, haben wir im Juni doch zur Heckenschere gegriffen, um die Form wiederherzustellen. Weil zwischen der Hecke und dem Zaun kaum Platz ist, war es unbequem sie von der Straßenseite zu kürzen. An einigen Stellen musste man hinterher die unteren Zweige doch mit der Gartenschere abschneiden.

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Nach dem Schnitt sah die Hecke ganz struppig aus. Nackte Zweigspitzen standen über. Aber ich war mir sicher, so wird es nicht bleiben, die Blätter werden bald nachwachsen. Nun einen Monat später sind die  Blätter längst nachgewachsen und die Feldahorn-Hecke sieht stellenweise struppiger als zuvor aus. Einige oberen Zweige (vor allem die unter der Fichte) sind nach dem Schnitt geschossen. Aber unsere Erwartung hat sich erfüllt, dass das Wachstum und die Verzweigung der Äste im unteren Bereich durch den Schnitt angeregt und gefördert wird. Wenn sie so weiter wächst, werden wir in ein paar Jahren eine wunderschöne, dichte Hecke haben.

Ausgeflogen

by chaoslady

Auch in diesem Jahr hatten wir ein Nisthäuschen für Meisen in unserem Garten aufgehängt. Ein nigelnagelneues. Ungewöhnlich lange blieb das zuerst unbewohnt. Und als die Meisen unsere Nisthilfe doch für sich entdeckten, ist es uns zuerst nicht aufgefallen, aber als ihre Kleinen geschlüpft sind, stellten wir fest, dass „unsere“ Meisen selbst sozusagen eine Meise hatten. Sie legten immer eine ausgeklügelte und besonders komplizierte Flug-Hüpf-Vorstellung an den Tag, um zu verschleiern, dass sie in ausgerechnet dieses Vogelhäuschen wollten. Wie in einem Spionagefilm. Ja sicher gehen, dass ihnen keiner folgt. Oscarreif. Als die Eltern es dann doch rein geschafft hatten, piepsten die Kleinen sich die Seele aus dem Leib. Da im vergangenen Jahr die gesamte Brut ums Leben gekommen war und wir Verdacht hatten, dass irgendwo in umliegenden Gärten Gift gespritzt wurde, welches die Kleinen mit dem Futter aufgenommen hatten, fragten wir uns wie viele Kleine es in diesem Jahr schaffen.

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Und heute früh, als wir zur Arbeit gingen, wussten wir dass der Tag gekommen war: Ein sonst so vorsichtiger Elternvogel saß da und zwitscherte vor sich hin. Er ruft die Kleinen, dachten wir uns. Nach der Arbeit habe ich an dem Vogelhäuschen gehorcht. Stille. Jetzt, am frühen Abend habe ich sie gesehen. Vier Jungvögel. Sie machten ihre noch unbeholfenen Flugversuche. Einer schätzte entweder die Höhe oder seine Kräfte falsch ein und klatschte gegen die Balkonwand, als er auf der Balkonbrüstung landen wollte. Der andere wurde von einer Windböe erfasst und in die Hecke der Nachbarn regelrecht reingeschmießen. Aber wie alle Kinder, die nicht wissen, dass sie beim Hinfallen beobachtet wurden, machte das den Kleinen nichts aus, denn sie versuchten weiter vom Zweig zum Zweig, von Baum zum Gartenhäuschen, von da zum Zaun usw. zu fliegen und zwitscherten dabei ununterbrochen. Der vierte und kleinste buck kleinere Brötchen, er legte immer nur kurze Strecken zurück und machte lange Pausen. Er wurde zwar von den Geschwistern schnell abgehängt, aber gab nicht auf und folgte ihnen, nur in seinem eigenen Tempo.

Aus der Erfahrung wissen wir, dass diese kleine Bande noch einige Tage in der Nähe bleiben und unseren Garten unsicher machen wird😉. Und es ist so ein schönes Gefühl, dass in diesem Jahr „unsere“ Meisen ganze vier Jungen durchbringen konnten.

Berlin: Blumeninsel

by chaoslady

In diesem Jahr ist es wie verhext. Egal was ich tue, die Arbeit wird nicht weniger. Es ist sogar umgekehrt. Je mehr ich tue, desto mehr gibt es zu tun. Aber am vergangenen Wochenende haben wir uns eine Pause gegönnt und haben einen Städtetrip in die Hauptstadt gemacht. Im Februar haben wir nämlich zwei Sachen festgestellt. Erstens: so ein Faulenzurlaub ist zwar schön und gut, aber nichts für uns. Zweitens: wir waren bereits in London, Stockholm und Riga, aber noch nicht zusammen in Berlin. Und wir haben Lust bekommen, das zu ändern.

Damit wir uns nicht übernehmen und anschließend an diesen Kurzurlaub einen kurzen Urlaub brauchen, haben wir uns nur wenige konkrete Ziele gesetzt, der Rest würde sich von selbst ergeben. Unsere Wunschsehenswürdigkeiten waren: der Reichstag und der Fernsehturm, das Brandenburger Tor und das Ischtartor im Pergamonmuseum, die Nofretetebüste im Neuen Museum und das Science Museum. Mainstream? Vielleicht…

Aber diese Kalksteinblume auf einem Gesimsstein aus Chirbat al-Minya im Pergamonmuseum hat mich auf eine Idee gebracht.

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Wäre ich ein Botaniker, wäre ich eventuell anderer Meinung, aber so sehe ich hier eine wunderschöne, ungefüllte Hibiskusblüte. Meine Phantasie gaukelt mir vor, ihre Farbe sei ein zartes Apricot.

Ich mache einen Fotoblumenstrauß aus Berlins Blumen.

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Diese Gänseblümchen zieren das Ischtartor im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel. Ich könnte stundenlang dieses Tor bestaunen und würde mich nicht satt sehen.

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Sehe nur ich die blassblaue Clematis auf diesem Fresko aus dem Fragmentarium des Neuen Museums?

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Vor dem Berliner Dom habe ich mich von dieser Aussicht inspirieren lassen. Ratet mal, wer seit Dienstag auch Schmucklilien im Garten hat!

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Das Hauptportal des Roten Rathauses ist von Kornblumen umrandet. Vielleicht sind sie nicht preußisch blau, aber doch ein Stückchen Berlins Geschichte und wunderschön.

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In der Behrenstraße Ecke Markgrafenstraße, nicht weit vom Gendarmenmarkt, schmücken solche Sonnenblumen die Fenster des Hauses des Verbands der Automobilindustrie e.V.

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Und diese Sonnenblume hat jemand zum Jubiläumsfest des Berliner Hauptbahnhofs mitgebracht.

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Im Spurengarten des Spreebogenparks erfreuen prächtige Blumenbeete das Auge. Mir hat dieser weißer Kugel-Lauch im Licht der Abendsonne besonders gut gefallen.

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Die ungemähte Wiese neben dem Kanzleramt war auch schön. Grasnelke, Lein, Rainkohl, Vogelwicke und Co. schienen sich hier total wohl zu fühlen.

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Und dem Zaun entlang blühten Glöckchen.

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 Vom trüben Wetter ließ sich der Holunder im Tiergarten nicht stören, ebenso wie die Wettläufer des diesjährigen Firmenlaufs.

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Im Deutschen Technikmuseum sind wir auf einen Raum gestoßen, wo Stanz- und Prägewerkzeuge zum Herstellen von Seidenblumen ausgestellt werden…

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… die zarten Seidenblümen sind unter Glas vor allzu begeisterten Fans in Sicherheit…

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…denn einige von ihnen sind ältere Semester so wie diese künstliche Sträußchen aus Sebnitz aus dem Jahr 1930.

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Und hier haben wir ein Blumenbild aus Filz, es gehört zur Textilausstellung im Deutschen Technikmuseum.

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Wer aber denkt, wir hatten die Augen nur für die „Kultur“-Pflanzen von Berlin offen, irrt sich. Auch diese kleine Gemüsegänsedistel an einer Baustelle neben der Schloßbrücke ist unserer Aufmerksamkeit nicht entgangen.

Wie man sieht, hat sich uns Berlin als eine Blumeninsel gezeigt, wo für jeden Geschmack etwas dabei ist. Und auch wenn uns nach drei Tagen die Füße total weh taten, kamen wir zufrieden und gut gelaunt nach Hause.

Fahrradmesse in Germersheim

by chaoslady

Mehr oder weniger freiwillig haben wir uns vor einer Woche den Launen des Aprilwetters ausgeliefert. Wir waren mit Freunden auf der Fahrradmesse „Spezi 2016“ in Germersheim. Zuerst machten wir eine Runde zwischen den Ständen der Fahrradhersteller bevor wir trotz der Regenschirme total durchnäßt in der überfüllten Kantine Zuflucht gesucht haben. Als wir uns aufgewärmt und mit Tee und Kuchen gestärkt hatten, drehten wir eine Runde durch die Halle mit den Spezialrädern und dem Fahrradzubehör.

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Auf einem kleinen Busplatz in der Nähe wurde ein Parcours und im Park ein e-Parcours eingerichtet. Hier durften Messebesucher verschiedensten Fahrräder und eBikes Probe fahren. Als der Regen nachgelassen hat war der Andrang hier groß. Man kann sich kaum ausmalen wie viele verschiedene Modelle und Radtypen es hier zu sehen gab. Ich habe zum Beispiel das Dreirad auf dem Foto oben Probe gefahren (Meine allererste selbstständige Radfahrt im Leben!) und mit meinem Mann auch ein Tandem. Ich war so begeistert! Unsere Freunde haben sich mehr für Liegeräder und Lastenräder interessiert. Meinem Mann hat es ein Halbrad angetan. Ein Bastlermeisterstück!

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Interessant anzusehen waren neben den Ausstellungsstücken auch die Drahtesel der Besucher außerhalb des Messegeländes. Jeder einzelne ein Schätzchen. Man sah, hier trafen sich eindeutig Radliebhaber!

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Fotografie von Stich-Schlinge

Fotografie von Stich-Schlinge

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