es war einmal… 2.0

Gehört: „Bis ans Ende der Geschichte“ von Jodi Picoult

by chaoslady

Hallihallo! Geht es Euch gut? Euren Lieben auch?

Hier ist alles im grünen Bereich. Wie im vergangenen Semester stecke ich über beide Ohren in der Arbeit, aber drei Sätze brachten mich dazu, meinen roten Stift zur Seite zu legen, und etwas drüber zu schreiben.

„Sie sieht aus wie ein Waschbär.
Ein erschöpfter, verstörter schöner Waschbär.
Sie hat schwarze Ränder unter den Augen – …“

Seit März, also seit ich nicht mehr täglich mit der S-Bahn zur Arbeit fahre, habe ich nur wenig gelesen, dafür aber etliche Hörbücher gehört. Beim Wäscheaufhängen. Bei der Gartenarbeit. Manchmal beim Kochen. Das Hörbuch, das ich heute zu Ende gehört habe, habe ich in der Onleihe ausgeliehen. Es heißt „Bis ans Ende der Geschichte“ von Jodi Picoult und hat mich sehr mitgenommen. In der Info zum Buch heißt es, dass um Schuld und Vergebung geht. Mein erster Impuls wäre dem zu widersprechen.

Doch kann die Tochter [der verstörte Waschbär] sich die Worte „Schuld“ und „Vergebung“ aus dem Kopf schlagen, wenn sie bei dem Unfall am Steuer saß, bei dem ihre Mutter tödlich verletzt wurde? Und das ist das, was den Kern dieses Hörbuchs ausmacht: Worte. Es geht um Worte, um ihre gewaltige Macht. Darüber, was das Gesagte bewirken… und anrichten kann. Darüber, was für Folgen das Unausgesprochene hat. Die Autorin macht es spannend. Erst am Ende wird aufgedeckt, wer die Worte „ich vergebe dir“ über die Lippen bringt und an wen sie gerichtet sind… Ich werde wohl noch eine ganze Weile über dieses Hörbuch grübeln…

Eine Rückkehr? Jain.

by chaoslady

Kann sich noch jemand an meinen letzten Beitrag erinnern? Das ist knapp 19 Wochen her. Es war zu Ostern. Während in vielen Bildungseinrichtungen in Deutschland die verlängerten Ferien waren, wurden bei mir auf Arbeit die Osterferien kurzerhand abgeschafft, also musste alles, was für gewöhnlich in den Ferien nach- und vorbereitet wurde, irgendwo dazwischen geschoben, nachts oder am Wochenende erledigt werden. Die Grenze zwischen Arbeitsleben und Privatleben verschwamm. Von früh bis spät in die Nacht, oft auch am Wochenende saßen mein Mann und ich im Homeoffice die meiste Zeit einander gegenüber, sahen uns über unsere Rücken an Rücken stehenden Bildschirme und arbeiteten. Die meiste Zeit? :-) wenn die Videokonferenzen von meinem Mann auf die selben Zeiten fielen, als ich per Videokonferenz unterrichtete, wich er mit seinem Laptop in die Küche aus. Wir haben eine Routine entwickelt, zu der die Gartenpflege und auch ein täglicher Abendspaziergang gehörten. Als das Semester für mich zu Ende war, war ich mit meinen 222 Überstunden in 18 Wochen mehr als urlaubsreif. Mein Mann hat seine Überstunden schon gar nicht mehr gezählt… Und so total ausgelaugt und mit den Nerven am Ende stürzten wir uns kopfüber in unseren zweiwöchigen Urlaub. Und was soll ich sagen? In der zweiten Woche habe ich noch kaum an die Arbeit gedacht. Zwar kann von Tiefenentspannung keine Rede sein, aber ich fühle mich gut erholt.

Wie wird es aber hier, auf meiner Chaosinsel, weiter laufen? Ich weiß es nicht. In einer Woche beginnt der Unterricht, noch habe ich keine Vorstellung davon wie es in der Praxis aussehen wird, weil schon die Theorie so verrückt klingt: Erste Stunde – online-Unterricht per Videokonferenz, Pause, zweite Stunde – Präsenzunterricht mit einer auf zwei Räume geteilten Klasse usw. Und in der Woche darauf wird getauscht, dh. zuerst Präsenz Unterricht in zwei Räumen gleichzeitig und danach Videokonferenzunterricht. Um die zwei Räume digital miteinander zu verbinden, haben zwei Kollegen und ich in den Ferien Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, eine Möglichkeit nach der anderen ausprobiert, meine Kollegin hat sogar ihre ganze Familie eingespannt, mal hat uns ihr Mann, mal ihr erwachsener Sohn mit der Technik geholfen, aber es klappte nichts. Und so bleibt uns doch nichts anderes übrig, es so zu machen wie meine Vorgesetzte es von Anfang an gesagt hatte: “ Ich würde an eurer Stelle einfach alle 10 Minuten von einem Raum in den anderen gehen.“ In den anderen Einrichtungen wurde das schon in den Wochen vor den Sommerferien der unterrichtsfreie Zeit so gemacht, während wir noch den kompletten Unterricht per Videokonferenz gemacht hatten. Somit wird auch dieses Semester (nur eben auf seine besondere Art) spannend und ich kann nicht voraussagen, ob ich zum posten kommen werde oder nicht. Wenn ja, würde ich euch unsere Gartenschätze samt Tomatenernte und die Orte in Hessen zeigen, die mein Mann und ich für uns im Urlaub entdeckt haben. Wart ihr schon mal zum Beispiel in Seligenstadt?

Ostern in Hessen

by chaoslady

Das ist das erste Jahr, seit unserem Umzug nach Hessen, in dem wir zu Ostern nicht bei unseren Familien in Sachsen sind. Es fühlt sich seltsam fremd an, aber Ostern ist ja für viele dieses Jahr anders. Alles ist anders.

Meine lieben Leser,

von ganzem Herzen wünsche ich euch schöne Feiertage, dass ihr die Hoffnung nicht verliert und dass ihr eure Lieben bald nicht nur auf dem Bildschirm seht und am Telefon hört, sondern gesund und munter in den Armen halten und ganz fest drücken könnt! Fühlt euch umarmt!

Natalia

Clownfisch-Verpackung

by chaoslady

In meinem vorletzten Post habe ich schon geschrieben, dass ich für meine zweite im Sternzeichen Fische geborene Freundin eine Clownfisch-Verpackung gestrickt habe. Für die neugierigen von euch möchte ich diese Geschenkverpackung zeigen:

Der Körper ist gestrickt, die Flossen sind gehäkelt und angenäht. Das Kästchen habe ich dann mit marinen Elementen beklebt. Dabei habe ich den Einwand meines Mannes ignoriert, dass die Fische keine Luftblasen herausblasen. Dichterische Freiheit und so.

Wenn ihr euch erinnert, nicht der Fisch ist das Geschenk. Der Fisch ist die Verpackung, die einen süßen Schminkpinsel birgt :-)

Es lenzt!

by chaoslady

Das Igelhäuschen wurde leider von den Igeln im Winter verschmäht, aber dafür haben wir auch in diesem Jahr Molche in unserem Miniteich entdeckt:

Das ist ein Weibchen. Ist es nicht wunderschön?

Insgesamt haben wir fünf Tiere gezählt. Vielleicht haben sich aber noch mehr im noch trüben Wasser versteckt. Außerdem haben sich auch ein paar Libellenlarven im Teich gezeigt. Genial!

VONHANDMITHERZ DESIGN

Handgemachtes von der Nordsee

Grünschreiber

Die Welt ein Stück weit grüner schreiben...

Gutes Morgen, Stadland!

Mit Selbstversuchen zu mehr Nachhaltigkeit - Ein Projekt des Kulturzentrums Seefelder Mühle

Papercar Lights

Briefe an die Kinder 2017 - 2035

Die Welt physikalisch gesehen

Physik und mehr im Alltag und anderswo

Jule goes Asia - Japan Edition

Ich verbringe ein Semester in Kyōto und werde auf diesem Blog von meinen Erfahrungen berichten

Ein Schmetterling in Japan

Meine Metamorphose

心旅行 - kokoro Japanreisen

- Skurriles, Wissenswertes und Spannendes von unseren Reisen nach Japan -

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