es war einmal… 2.0

Wetterpark in Offenbach

by chaoslady

Seit Juli haben wir unser Tandem (über das ich ein anderes Mal berichten werde) und unternehmen kleine Radtouren in der Umgebung. Klein sind diese Touren hauptsächlich, weil ich noch nicht das Sitzfleisch und nicht die Kondition für größere Touren habe. Aber das wird auch noch.

Eine von solchen Radtouren hat uns nach Offenbach, in den Wetterpark geführt.
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Im Park kann man an verschiedenen Stationen über Wettererscheinungen und -phänomene nachlesen und einen Wettersatellit aus der Nähe anschauen. Jetzt weiß ich auch, was ein Blitzbaum ist…
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Im Besucherzentrum gibt es Infos über das Wetter und die Klimaentwiklung in unserer Region. Man kann hier mit eigener Muskelkraft einen Tornado erzeugen und per Knopfdruck einen Regenbogen über einer Großstadt anknipsen.
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Am Eingang zum Park befindet sich eine modernen Messstation des Deutschen Wetterdienstes. Man schaut von einer erhöhten Besucherplattform auf mehrere Messgeräte herab, eine Tafel benennt diese und erklärt ihre Funktionsweise. Es war nicht nur interessant und informativ, sondern auch amüsant… Wir haben Stare dabei beobachtet, wie sie auf dem Windrichtungsmesser landeten, und die Werte an der digitalen Anzeige änderten sich von einem Augenblick auf den anderen um ca. 180°. Spaßvögel!

Das fürstliche Gartenfest Schloss Wolfsgarten

by chaoslady

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Zwei Mal im Jahr werden die Tore von Schloss Wolfsgarten für Besucher geöffnet. Und bis letzten Sonntag zählten wir nie zu diesen. Wie das? Wissen wir auch nicht so genau. Aber wichtig ist doch, dass es diesmal geklappt hat.

Den ganzen Weg zum Schloss Wolfsgarten drehten sich meine Gedanken um unseren Garten, seine Umgestaltung, neue Beete und Co. Mein Schatz redete von dem, was ihn gerade bewegte. Und ich musste zugeben, dass diesmal ich diejenige war, die nicht zuhörte. Als wir die ersten Staudenaussteller um uns hatten, stand es noch schlimmer um mich… WILL ICH HABEN!!! AAAAAALLES!!! ging mir da nur durch den Kopf.

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Wohin das Auge blickte, gab es was des Gärtners Herz begehrt, Stauden, Gräser, Kräuter, Sträucher, aber auch Gartendekoration und -möbel, Rasenmäher und Wasserspiele, Töpfe und Klettergerüste, Blumensamen und sogar Klamotten.

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Man konnte hier Neues lernen, Ideen sammeln und Leckeres naschen. Unter den Gleichgesinnten haben wir im Schloßpark einen wunderbaren Nachmittag verbracht und gingen nicht mit leeren Händen nach Hause.

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Der geteilte Himmel

by chaoslady

Meine wiedererwachte Leselust hält auch in diesem Jahr an. Heute habe ich wieder ein Buch aus meinem „Stapel ungelesener Bücher“ zu Ende gelesen. Der geteilte Himmel von Christa Wolf. In meinen Stapel hat das als ein Buch, das man gelesen haben muss, hineingefunden. Ihn verlässt es als ein Buch, das ich nie wieder hergeben will. Und damit gibt es jetzt ganze drei solche Bücher.


„Wer auf der Welt hatte das Recht, einen Menschen – und sei es
einen einzigen! – vor solche Wahl zu stellen, die, wie immer er
sich entschied, ein Stück von ihm forderte?“

Ich weiß nicht, ob die Menschen von heute dieses Buch überhaupt verstehen können. Ich frage mich auch, ob ich das richtig verstehe. Aber auf jeden Fall regte es mich zum Nachdenken, zum Hinterfragen, zum Nachfühlen an. Es hat mich beeindruckt und bewegt. Es hat verdrängte Erinnerungen an die Oberfläche geholt, nicht zu Ende gedachte Gedanken wiederbelebt und schließt eine Art Happy End gar nicht aus…


Sie sieht, wie jeden Abend eine unendliche Menge an Freundlichkeit,
die tagsüber verbraucht wurde, immer neu hervorgebracht wird. Sie
hat keine Angst, daß sie leer ausgehen könnte beim Verteilen der Freundlichkeit.
Sie weiß, daß sie manchmal müde sein wird, manchmal zornig und böse.
Aber sie hat keine Angst.

 Es ist ganz einfach: Ich mag dieses Buch sehr.

Unsere Nutzpflanzen 2016

by chaoslady

Unser Garten ist nur zu einem klitzekleinen Teil ein Nutzgarten. Hier wachsen ein Stachelbeer- und ein Heidelbeerstrauch. In diesem Jahr wachsen bei uns auch Gurken in unserem großen Blumenkasten und zwei Paprikapflanzen in Terrakottatöpfen. Thymian und Oregano sind aus unserem Garten auch nicht wegzudenken, aber genutzt werden sie wenig. Wir lassen diese blühen, denn eigentlich sind sie hier für Insekten da.

Die Stachelbeerernte ist diesmal mickrig ausgefallen. Ich meine, es gab ganz viele Beeren. Aber fast alle haben so etwas wie Sonnenbrand bekommen und wurden ungenießbar, so als ob sie in ihrer eigenen Schale gegoren wurden.

Unsere Gurken, das sind drei Pflanzen, bringen eine Ernte, die uns glücklich macht. Fast jeden Tag eine Gurke. Uns ist klar, dass es nicht mehr lange so gehen wird, die Pflanzen bekommen immer mehr gelbe Blätter. Aber das ist schon gut. Wir hatten bis jetzt eine reiche Ernte und die Gurken schmecken himmlisch. Was will man mehr?

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Die Heidelbeeren haben mal wieder ein gutes Jahr. Wir naschen sie so gern direkt vom Strauch, aber an manchen Tagen habe ich einfach Lust alles Reife vom Strauch zu holen und beim Lesen statt Knabberzeug neben uns zu stellen. So war das auch als dieses Bild entstand.

Dass wir unsere vier(!) Paprikaschoten je in einer anderen Färbung als grün sehen werden, bezweifeln wir stark. Aber wir wären nicht wir, wenn wir sie einfach so abschreiben würden. Vielleicht werden sie ja noch rot… oder mindestens orange…

Wie steht es um eure Nutzpflanzen? Konntet ihr auch schon Selbstangebautes naschen?

Unsere Feldahorn-Hecke – Heckenschnitt

by chaoslady

Obwohl ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, wird mein Blog immer noch regelmäßig von treuen Lesern und von Neugierigen besucht. Der Post von meinem Mann über unsere Feldahorn-Hecke ist dabei der Hit. Also bringe ich euch auf den neusten Stand, wie es unserem Schätzchen geht.

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Sie ist mittlerweile etwa 80 cm hoch. Im vergangenen Jahr haben Mehltau  und Blattläuse ihr etwas zu schaffen gemacht, aber sie hat das doch ohne bleibende Schäden überstanden. In diesem Frühjahr haben wir erwartet, dass sie das erste Mal blüht. Das ist nicht passiert. Wahrscheinlich gibt es eine bestimmte Altersgrenze, ab der der Feldahorn blüht.

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In Erwartung dieser Frühlingsblüte haben wir unsere Feldahorn-Hecke im Frühjahr nicht geschnitten. Da es aber auch noch keine Vogelnester darin gibt, haben wir im Juni doch zur Heckenschere gegriffen, um die Form wiederherzustellen. Weil zwischen der Hecke und dem Zaun kaum Platz ist, war es unbequem sie von der Straßenseite zu kürzen. An einigen Stellen musste man hinterher die unteren Zweige doch mit der Gartenschere abschneiden.

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Nach dem Schnitt sah die Hecke ganz struppig aus. Nackte Zweigspitzen standen über. Aber ich war mir sicher, so wird es nicht bleiben, die Blätter werden bald nachwachsen. Nun einen Monat später sind die  Blätter längst nachgewachsen und die Feldahorn-Hecke sieht stellenweise struppiger als zuvor aus. Einige oberen Zweige (vor allem die unter der Fichte) sind nach dem Schnitt geschossen. Aber unsere Erwartung hat sich erfüllt, dass das Wachstum und die Verzweigung der Äste im unteren Bereich durch den Schnitt angeregt und gefördert wird. Wenn sie so weiter wächst, werden wir in ein paar Jahren eine wunderschöne, dichte Hecke haben.

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Fotografie von Stich-Schlinge

Fotografie von Stich-Schlinge

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Hier sind alle richtig, die Bücher lieben. Oder auch die, die nichts zu tun haben und mal was neues ausprobieren wollen.

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- ein Bücherwurm erzählt über sich und andere Lebewesen: Geschichten, die das Leben schreibt - in Wort und Bild -

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