es war einmal… 2.0

eBook-Verlosung

by chaoslady


Die Verlosung läuft bis 29.05. um 20 Uhr!

Heraufbeschworen oder Zufall?

by chaoslady

Wie auch immer das kam, etwa 24 Stunden nach meinem letzten Post hatte ich tatsächlich Fieber. Sommergrippe meinte meine Hausärztin dazu, seitdem hüte ich das Sofa.

Eigentlich fühlt sich mein Kopf wie Watte an, aber als er zwischenzeitlich funktionsfähig war, ist mir eingefallen, dass Raphaele (Maschenzucker) mich gebeten hat, das Geschwisterchen des Streifenhasen zu zeigen. Hier sind die beiden Streifenhäschen:

Ebenfalls zu Ostern ist dieses Häschen entstanden:

Dass er etwas zu dunkel geraten ist, liegt daran, dass er aus Wollresten entstanden ist und der größte Resteknäul die Grundfarbe bestimmte. Die Grundanleitung kam von Bunny Mummy. Ich hatte gesehen, dass Bloggerinnen die Eulen-Variante zu Ostern zu einer Hasen-Variante abgewandelt haben. Ich habe daraus auch eine Teddy-Variante gemacht (das Bärchen rechts):

Als ich das Foto vom Teddy meiner Schwägerin geschickt, war sie von seinem Mandala-Bäuchlein total begeistert und wollte auch ein Mandala-Meditations-Teddy. Also habe ich Sicherheitsaugen gekauft und diese Variante als Schlüsselanhänger gemacht:

Es sind aber nicht nur Tierchen in den letzten Monaten entstanden. Diese kleine Hexe könnte auch ein Porträt von mir sein: klein, mit Dutt, im Kleidchen und eine Hexe.

Mit Absicht habe ich ihren Dutt in der Mitte angenäht, statt seitlich wie in der Anleitung, so sieht sie mir ähnlicher 😉

Fieber

by chaoslady

Eigentlich habe ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen, jede Woche zu posten und nicht für längere Zeit zu verschwinden. Aber mich hat das Fieber gepackt. Eishockey-Fieber!

Seit ich vor Jahren erfahren habe, dass „bald“ eine Eishockey-WM in Deutschland stattfinden wird, wartete ich sehr ungeduldig darauf. Ich wollte unbedingt dabei sein. Ich meine, wie unglaublich toll ist das denn, eine Eishockey-WM hier bei uns!

Bereits letzten Herbst habe ich die Karten gekauft. Meine Begeisterung kann ich nicht in Worte fassen, ich hatte die Karten für den ersten Tag der WM in Köln. Was soll an diesem Tag so besonders sein? Die Teams, die in Lanxess Arena spielen würden. Schweden gegen Russland. USA gegen Deutschland. Wäre das kanadische Team dabei, wäre das wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern an einem Tag, aber die Kanadier spielten in Paris. Also nur Weihnachten und Ostern…

Die Atmosphäre in Köln war super. Vor dem Kölner Dom machten Fans verschiedener Ländern Selfies. In der Arena saßen die meisten Fans durcheinander. Das hat mir so gut gefallen. Man teilte Freude mit den Nachbarn, ob es ihnen gerade danach war oder nicht. Das war ein gutes Gefühl! Ich finde das so wichtig, diese Freude weiter zu geben und auch anzunehmen, wenn sich gerade dein Nachbar freut. Es ist ein Sportereignis! Ein Spiel, in dem der Beste gewinnt, auch wenn das nicht unbedingt das eigene Team ist!

Auch wenn ich das erste Spiel (RUS – SWE) für ein Gruppenkuscheln hielt, weil ich der Meinung war, beide Teams haben mehr drauf, war es genial, mit den anderen Fans lauthals „Шайбу“ zu schreien und meinen Mann dabei zu beobachten, wie er mit den anderen schwedischen Fans jubelte. Ich freute mich ja, selbst so sehr für Schweden.

Nach dem Spiel machten russischen und schwedischen Fans gemeinsame Selfies vor der Arena und feierten das schöne Spiel.

Die Eröffnungsveranstaltung war zwar kurz, aber dieser Sportart sehr angemessen, mit Stolz, Ausdruckskraft und auch etwas Humor.

Das zweite Spiel (GER – USA) hat einen einfach mitgerissen. Es waren auch ganz viele Deutschlandfans dabei. Wen wundert’s bei einer Heim-WM?

Was ich bei diesem Spiel überhaupt nicht leiden konnte, dass das USA-Team von den Deutschlandfans ausgepfiffen wurde. Das entspricht nicht meiner Vorstellung von Sportgeist, Fairness und Gastfreundschaft. Was für ein Gastgeberbild hinterlässt es bei unseren Gästen? Außerdem wertet das nicht nur den Gegner ab, sondern auch den eigenen Sieg. Denn wenn der Gegner so schwach ist, dass er nicht mal unseren Respekt verdient, was ist dann noch der Sieg gegen diesen Gegner wert? Schon mal darüber nachgedacht?

So ein verrückter Fan, wie es sich anhört, bin ich nicht, aber ich strahlte wie eine 150 Watt Glühbirne, als nach dem ersten Spiel die russische und nach dem zweiten Spiel die deutsche Fahnen gehisst wurden. Welche Hymne ich gesungen habe? Beide. Unpatriotisch? Vielleicht, aber beide gehören unabänderbar zu mir…

Deutschland ist nur bis Viertelfinale gekommen. Das rechnen ich unserem Team groß an. Das ist eine starke Leistung. Und das allerletzte Tor von Deutschland in diesem Turnier (gegen Kanada) ist so viel Wert wie 10.

Russland wird heute nur um Platz drei spielen. Ich fiebere natürlich wieder mit!

Schweden und Kanada werden die Plätze eins und zwei unter sich aufteilen. Möge der Bessere gewinnen!

Häkelwettbewerb Gewinn

by chaoslady

Ach, was für eine Freude! Beim Häkelwettbewerb, für den ich mein gestreiftes Häschen gehäkelt habe, wurde mein Blog für den zweiten Preis aus dem Lostopf gezogen. Und gestern war ein Blumenbote da und hat mir meinen Preis gebracht!

Ich war so entzückt! Der Bote kam vom Blumengeschäft in der Nachbargemeinde. Ich finde das total cool! Unsere liebe und sehr neugierige Nachbarin meinte anerkennend „Oh, Sie bekommen Blumen von GRAF geliefert!“, als ob das so ein Eigenname wie Porsche oder Opel wäre, das mir etwas sagen müsste. Das hat mich noch mehr aufgeheitert. Als ich zuhause die Verpackung vom Blumenstrauß abnahm, strahlte er mich in sonnigen fröhlichen Farben an. So wunderschön!

7 Wochen ohne Fernsehen zu Ende

by chaoslady

Fernseher-mit-Spinnennetz-mit-Dia-Diagrammeditor-erstellt

Ja, so sah es am Karsamstag bei uns aus, denn die zweite Halbzeit meiner TV-freien Zeit gingen langsam zu Ende:

Tag 31: Es mag am Stress liegen, aber das Fernsehen fehlt mir weiterhin nicht. Nach dem Überstehen der ersten drei Wochen haben sich meine Gewohnheiten etwas gewandelt. Fürs Mittagessen lasse ich mir kaum noch Zeit, nebenbei lese ich entweder Zeitung oder in einem Buch. Beim Bügeln komme ich auch gut voran, wenn ich ein Hörbuch höre, aber danach bin ich wie ein Zombie, weil ich nach dem Hörbuch nicht so leicht auf andere geistige Tätigkeiten umschalten kann, wie nach dem Fernsehen. Gestrickt habe ich immer noch nicht weiter, aber heute kam die Wolle für ein Häkelwettbewerb und mir kribbelt es schon in den Fingern.

Tag 35: Mein Fernsehfasten forderte sein erstes Opfer: mein Kakibäumchen! Heute früh habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es mit hängenden Blättern auf dem Fensterbrett seht. Ich hatte mich noch krampfhaft versucht, zu erinnern, wann ich die Blumen im Wohnzimmer das letzte Mal gegossen habe, wann ich das letzte Mal im Wohnzimmer war. Ich weiß es einfach nicht mehr. Mein Mann meinte tröstend: Wenigstens haben wir Beweisfotos, dass das Bäumchen da war… Ich ärgere mich über mich selbst.

Tag 40: Diese Woche war anstrengend und ich war kurz davor, mich vor den Fernseher zu setzen. Ich wollte mir einen ganz traurigen Film ansehen, der mich sicher zum Heulen gebracht hätte, dann wäre der Ärger und die Wut, die ich mit mir trage, wie weggespült und ich würde emotional von vorne anfangen. Wenn schon einen Heulanfall kriegen, dann zuhause, ohne Zeugen. Das ist allemal besser, als dass es – ausgelöst durch eine Kleinigkeit – in aller Öffentlichkeit zu einem Ausbruch kommt. Aber zum Glück kann ich nächste Woche zuhause arbeiten, vielleicht verraucht mein Ärger auch so.

Tag 43: Heute habe ich zuhause gearbeitet. Zehn Stunden allein in vier Wänden. Da fehlte mir der Fernseher wieder. Mein Mann meint, da ich schon so lange durchgehalten habe, kann ich ja das Fasten auch früher abbrechen, nun weiß ich ja, dass ich das durchhalten kann. Aber ich habe das Gefühl, dass es mir nicht reicht, die Ziellinie zu sehen, ich würde sie gerne auch erreichen. Also halte ich durch und schufte… neben der Arbeit habe ich heute auch ganz viel im Haushalt erledigt, um mich eben abzulenken.

Tag 47: Einerseits habe ich mich mit der neuen Situation (eine ganze Woche nur zuhause zu arbeiten) schnell arrangiert, andererseits war diese Arbeitswoche ja auch sehr kurz und heute ist auch mein Mann zuhause (FREUDE!!!). Das Fernsehen hat mir diese Woche dennoch sehr gefehlt. Also habe ich mehrmals nachgeschaut, wann denn genau die Fastenzeit endet, uns habe bei dieser Recherche entsetzt festgestellt, dass die Sonntage eigentlich fastenfreie Tage sind. Statt mich mit Stolz zu erfüllen, dass ich mehr durchgehalten habe, als ich musste, hat mich diese Erkenntnis eher enttäuscht.

—————-

Unter dem Strich bin ich über diesen Selbstversuch sehr froh. Mir wurde klar, dass ich durchhalten kann, wenn ich will. Ich sollte es also mal mit Sport versuchen. Dass das Leben ohne Fernsehen auch geht, habe ich schon geahnt, und die Kommentare zu der ersten TV-Fasten-Halbzeit haben diese Ahnung nur bekräftigt. Ich fand das sehr ermutigend, dass es doch viele Menschen gibt, die ihr Leben nicht nach dem Fernsehprogramm ausrichten. Jetzt steht auch fest, dass ich nicht fernsehsüchtig bin, aber auch dass ich nie das Fernsehen aufgeben werde. Beides wären Extreme in meinem Leben, die ganz weit von der goldenen Mitte entfernt sind. Am Ostersonntag habe ich ganz lang vor dem laufenden Fernseher gehäkelt und ein Geschwisterchen für das gestreifte Osterhäschen gewerkelt. Das Kakibäumchen hat sich auch wieder erholt und bekommt ganz neue kleine Blätter.

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