es war einmal… 2.0

Tausch 02/2017

by chaoslady

Seit Gabi ihre Linkparty HandGemachte Tauscherei im November 2016 ins Leben gerufen hat, wollte ich mitmachen. Heute möchte ich meine Teilnahme an der Tauscherei {Februar} nicht weiter vor mir her schieben.

Zum Tausch biete ich meine Untersetzer an. Sie häkle ich für mein Leben gern. Sie sind doppellagig und daher anfangs eher dick, man sollte auf sie noch keine hohen Vasen, Gläser und Tassen mit schmalen Böden stellen. Aber mit der Zeit geht auch das. Sonst nutze ich sie für Tassen, Töpfe und Kannen (vor allem für Kannen!).

Material: Baumwolle; Durchmesser: ca. 12 cm; Dicke: anfangs ca. 0,7 cm

Farbauswahl: rosa/magenta; flieder/lila (davon gibt es drei); rosa/weiß/flieder; rosa/flieder; weiß/lila; weiß/petrol; salatgrün/weiß (davon gibt es zwei); hellblau/weiß; flieder/weiß; rot/weiß (auch davon gibt es zwei)

Und so sehen sie aus:

Gibt es einen (oder mehrere) Untersetzer, der dir gefällt? Dann lass uns doch tauschen. Ich würde mich z.B. über etwas Genähtes* oder Wollreste in Herbstfarben freuen. Also schreib mich einfach an und wir werden uns bestimmt einig.

* Aber bitte keine Stofftaschen, weil ich unglaublich viele davon habe.

Mit den Anleitungen…

by chaoslady

… ist es so eine Sache.

Ich kann mich an sie einfach nicht halten. Im Januar habe ich mehrere Sachen gewerkelt und wich fast immer von der Anleitung ab. Mal waren das Kleinigkeiten, mal größere Veränderungen.

Zuerst habe ich eine grüne Mütze mit neongelben Streifen gestrickt. Inspiriert hat mich die Anleitung von Julia Grau Design, auf die ich über den Post Beanie – Häkelstern aufmerksam wurde.SONY DSCAnders als in der Anleitung: Ich habe „3 li, 3 re“ (statt „2 li, 2 re“) und außerdem die glatten Reihen mit viel dünneren Wolle gestrickt.

Dann sah ich ein megasüßes Einhorn auf dem Titelbild der Zeitschrift „Anna kreativ – We love Amigurumi – Vol. 6“ und habe mir fest vorgenommen, das zu häkeln. Als ich meine Wollbestände durchwühlte, stand ganz schnell fest, mein Einhorn wird rosa sein.SONY DSCAnders als in der Anleitung: Letztendlich ist es gar kein Einhorn geworden, sondern ein Pferd. Aus dem silbernen Häkelgarn habe ich ein Horn gehäkelt, aber ohne gefiel mir mein Einhorn viel besser. Die Mähne ist geknüpft und nicht gehäkelt.

Außerdem habe ich aus der gleichen Zeitschrift ein Schäfchen gehäkelt. Dort hieß das Schäfchen Rosa, aber meins habe ich Gray getauft. Passt viel besser zu ihm. Oder?SONY DSCAnders als in der Anleitung: Die hellgrauen flauschigen Details sind gestrickt (nicht gehäkelt). Mit dem flauschigen Garn zu häkeln muss ich noch lernen, die Maschenzahl hat einfach nie gestimmt.

Als letztes habe ich dieses Strickmuster bei Gabi (Bunter Puls // Stich – Schlinge) gesehen, das mich sofort verzaubert hat. So sehr, dass ich mir einen neuen Lieblingspulli mit diesem Muster stricke.SONY DSCAnders als in der Anleitung: die Reihenfolge von weißem Garn und buntem Garn vertauscht

Dieses Projekt habe ich mit in den Februar genommen… Also verlinke ich es bei Marisa:
Auf den Nadeln {Februar}Maschenfein

Tschick

by chaoslady

Schon als ich ein paar Seiten dieses Buchs gelesen habe, war mir klar, dass ich etwas darüber schreiben möchte. Etwas Gutes…
tschickZuerst war ich von der Sprache gefesselt, die so leichtfüßig scheint. Dann zogen mich auch die Sensibilität und die Reinheit in ihren Bahn, mit denen hier manch delikate Situationen und Gefühle beschrieben werden.

Maiks Mutter ist alkoholkrank, sein Vater, milde gesagt, ein Rindvieh. Maik hat keine Freunde und ist mäßig in fast allem, was er macht. Das Mädchen, in das er heimlich verliebt ist, lädt ihn nicht zur ihrer Party ein, zu der praktisch jeder eingeladen ist. Mit einem Wort ist er (in den Augen der Welt) ein Loser. Bis er auf Tschick trifft.

Wolfgang Herrndorf hat über ihn eine Story geschrieben, die beim Lesen kein Mitleid aber Mitgefühl weckt, die zum Lachen bringt und Augen öffnet.

„Er [der Mann am Telefon] kicherte. Und das brachte mich endgültig aus dem Konzept. Wenn er aufgelegt hätte oder rumgeschrien, das hätte ich noch verstanden, nachts um vier. Aber dass er sich die ganze Zeit amüsierte und uns seine Hilfe anbot – alter Finne. Seit ich klein war, hatte mein Vater mir beigebracht, dass die Welt schlecht ist. Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Wenn man Nachrichten guckte: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckte: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war. Da klingelt man nachts um vier irgendwen aus dem Bett, weil man gar nichts von ihm will, und er ist superfreundlich und bietet auch noch seine Hilfe an. Auf so was sollte man in der Schule vielleicht auch mal hinweisen, damit man nicht völlig davon überrascht wird…“

Dazu fällt mir nur noch eins ein: alter Finne!

Gartensorgen 01/2017

by chaoslady

Der schneelose Dauerfrost setzt unseren Pflänzchen ordentlich zu. Die Hortensien und Tulpen, die Kamelie und den Storchschnabel hatten wir nach den ersten Frostnächten abgedeckt. Aber der Neue in unserem Garten, ein kleiner Feuerdornbusch sieht beklagenswert aus. Da er noch vor paar Wochen voller Beeren stand und damit für Piepmätze eine Futterstelle sein sollte, hatten wir ihn nicht abgedeckt.SONY DSC Jetzt steht er kahl gefressen da und seine Blätter sehen vertrocknet aus. Die Blätter vom Kirschlorbeer scheinen auch ungesund gelb. Aber um ihn mache ich mir, ehrlich gesagt, keine Sorgen. Das kommt von meiner festen inneren Überzeugung, dass er auch diesen Winter überleben wird. Der letzte Winter, der in unserer Gegend diesem sehr ähnlich war, hat uns eine beerenreiche Mahonie und einen uralten Wacholder, aber nicht den Kirschlorbeer genommen. Er ist hart im Nehmen. Aber die vorgezogenen zweijährigen Blumen standen windgeschützt und abgedeckt und haben es trotzdem nicht geschafft. Einerseits ist es schade, andererseits kann ich im Sommer neue Zweijährigen fürs nächste Jahr vorziehen.

Motivation fürs neue Jahr

by chaoslady

Da wir noch nicht müde sind, den Widrigkeiten des Hobbygärtnerlebens zu trotzen, haben wir uns für dieses Jahr wieder einen Abreißkalender für Hobbygärtner besorgt. Wir haben vor ein paar Jahren schon einmal gute Erfahrungen damit gemacht und wollen uns in diesem Jahr wieder darauf verlassen. Es gibt darin nicht nur Erinnerungen an anstehende Gartenarbeiten, Bauernregeln, Pflanzeninfos und Pflegehinweise, sondern auch Sachen zum Schmunzeln. Heute wurde darin Mutter von Goethe zitiert:

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid,
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile,
so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet
aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie
und 1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit des viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

von Katharina Elisabeth Goethe (1731 – 1808)

Ich finde diesen Spruch ganz lieb und so schön passend für den Jahresbeginn.

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