es war einmal… 2.0

Gartenjahr 2018: Landesgartenschau

by chaoslady

Vor einer Woche haben wir endlich den langen Weg nach Bad Schwalbach auf uns genommen und waren auf der hessischen Landesgartenschau. Zweieinhalb Stunden hin und zwei zurück, mit Bus und Bahn für ein solches Idyll:

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Gemütlich schlenderten wir zwischen den Blumen- und Gemüsebeeten. In meinem Kopf wurde eine Habich-Brauchich-Liste aktualisiert. Auch bei den Insektenhotels blieb ich länger stehen, um Ideen zu holen und mir zu merken, was ich besser machen würde.

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Die meisten Pflanzen waren beschriftet und auch sonst gab es viele Möglichkeiten sich über Pflanzenwelt und Gartengestaltung zu informieren. Hier (Bild unten) haben wir anhand der Baumrinde geraten, welche Bäume das sein sollen. Unsere Trefferquote war bescheiden.

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Mehrmals haben wir uns von leckeren Gerüchen zu Naschpausen mit schönen Aussichten verleiten lassen, deswegen hat sich der Tag ein bisschen wie ein gemütlicher Picknickausflug angefüllt… Sonne, schöne Natur, leckeres Essen… und alles ganz entspannt!

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In der Blumenschau waren kunstvolle Blumenarrangements. Auch sehr ausgefallene Kombinationen von Blumen mit Paprika, Äpfeln, jungen Bananenfruchtständen und sogar Venusfliegenfallen. Alles viel zu groß fürs Wohnzimmer, aber wünderhübsch anzuschauen.

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Beim Schlendern zwischen den Blumen- und Gemüsebeeten und im Liegestuhl auf die Fontäne blickend, konnte ich gut abschalten und mal ausnahmsweise nicht an die Arbeit denken. Und obwohl wir fast den ganzen Tag auf den Beinen waren, war ich am Abend gut ausgeruht.

Haftungsausschluss: Die in diesem Beitrag genannten Orte/Veranstaltungen habe ich privat besucht. Ich habe kein Geld oder Dienstleistungen erhalten, um für diese zu werben.

Fensterschmuck

by chaoslady

Im April hatten wir ein paar Blumensamenmischungen in vier Balkonkästen gesät, aber so lange die Pflänzchen nicht aufgegangen waren, blieben die Kästen im Garten. Im Mai hatten wir dann die Kästen auf die Fensterbretter gestellt und befestigt. Bald waren die ersten Blumen aufgeblüht.

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Prompt wurden die von Insekten entdeckt. Unter den ersten waren die polierten Schmalbienen und sie kommen immer noch täglich angeflogen, um in unseren Blumen zu naschen. Leider sind sie zu klein und zu flink, dass ich eine auf einem Foto festhalten könnte.

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Je mehr verschiedene Blumen aufblühten, desto mehr Insekten kamen zu uns. Hummeln, Wespen, Schmetterlinge, Fliegen, Spinnen, Wanzen und Waldschaben. Eines Tages habe ich direkt auf dem Fensterglas eine Schmetterlingspuppe entdeckt. Von außen konnte ich sie nicht fotografieren, aber von innen.

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Gartenjahr 2018: Gurken

by chaoslady

Nachdem wir im vergangenen Jahr den Fehler gemacht haben, eine Zucchinipflanze und eine Gurkenpflanze in einen und denselben Pflanzkasten zu pflanzen, was der Gurke überhaupt nicht gut bekommen ist, haben wir in diesem Jahr Gurken für sich alleine angebaut. Diesmal haben drei Pflänzchen gepflanzt, die wir im Baumarkt gekauft haben. Landgurken.

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Das Vergissmeinnicht hat im Pflanzkasten überwintert und dann haben wir es auch dort weiter stehen gelassen. Als die Gurkenpflanzen zu groß wurden, war das Vergissmeinnicht schon abgeblüht.

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Direkt neben dem Pflanzkasten haben wir in diesem Jahr das Insektenhotel (rechts) aufgestellt. Ein sonniger Platz, der uns mehr „Hotelgäste“ gebracht hat.

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Die drei Pflänzchen haben uns eine tolle Ernte beschert. Anfangs gab’s ab und zu eine Gurke zum Naschen, dann täglich eine, schließlich mehrere am Tag.

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Dann begannen sich die Blätter der Gurkenpflanzen gelb zu färben und es gab wieder nur ab und zu Gurken. Die letzten beiden sind auf dem Foto unten. Die große ist fast 30 cm lang. Wer jetzt denkt, dass sie überreif war, irrt sich. Sie hat toll geschmeckt.

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Tja, Zucchini gab es bei uns auch, aber das ist eine andere Geschichte…

Kochbücher und Foodblogs

by chaoslady

Letzten Sommer hatte ich eine Koch-Krise. Oder vielleicht war das eine Rezepte-Krise?

Die Bilder in den abonnierten Foodblogs und Rezepte-Newsletter sehen immer so atemberaubend perfekt aus, dass ich alles gleichzeitig nachkochen und nachbacken will. Meine Ergebnisse sehen aber ziemlich gewöhnlich aus oder ich brauche so viel Zeit für die Zubereitung und das Arrangement, dass beides frustrierte.

Ostern. 100 Rezepte. Hitze. 500 Rezepte. Weihnachten. 2000 Rezepte… flattern per Mail oder im Reader rein. Erdbeeren und Trauben im Winter. Avocado ganzjährig. Zuckerschotten aus Südafrika. Das frustrierte noch mehr…

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Klar „sündige“ ich ab und zu auch. Meistens mit zu frühen Erdbeeren nach dem viel zu langen Winter. Klar wachsen Avocados nicht in Deutschland. Aber wenn man die Masse erkennt… wie viele Menschen sich überhaupt keinen Kopf darüber machen, woher die Früchte kommen und ob es gerade Saison für diese ist, und auch noch andere dazu animieren, es ihnen gleich zu tun… plötzlich gehen diejenigen, die saisonal und ökologisch kochen, in dieser Masse unter!

Letzten Sommer hatte also meine Frust irgendeine unsichtbare Marke erreicht und ich hielt es nicht mehr aus. Ich hatte mich von allen aktiven Foodblogs und von allen Rezepte-Newslettern abgemeldet und habe mich auf meine Kochbücher und -zeitschriften besinnt. Ich habe so viele, dass ich wahrscheinlich bis zum Rest meines Lebens kein Rezept zweimal kochen müsste, wenn ich die Gemüserezepte mitzähle.

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Ich habe mich an die Tage erinnert, als ich meine Kochbücher gekauft hatte oder sie als Geschenk bekam und das erste Mal darin geblättert hatte. Da ist etwas, was einen lockt. „Dieses Rezept mache ich als erstes.“ – denkt man sich dabei.

Also habe ich in diesen Büchern geblättert. Da ist ein „Studentenkochbuch“ von einer Freundin, darin ist unser Lieblingsrezept für Lasagne. Im „Das Backbuch“ gibt es kaum Bilder, aber darin ist unser Lieblingsrezept für Rhabarberblechkuchen. Meine Lieblingszeitschrift für Weihnachstgebäck ist mindestens 10 Jahre alt, aber ich werde sie nie her geben.

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Ich hatte mich von schillernden „Glanzbildern“ im Internet blenden und ablenken lassen. Es gibt Köche, die mit ihren Gerichten beeindrucken und begeistern wollen. Es gibt Köche, die ganz viel Zeit in die Einzigartigkeit und Optik ihrer Gerichte investieren. Sie haben eine ganz andere Motivation als ich. Ich will Spaß am Kochen und backen haben und komme damit klar, dass manchmal meine improvisierte Gerichte optisch eine Katastrophe sind. Ich koche Erinnerungen…

Der erste Kuchen, den wir zusammen gebacken haben, der schwedische Apfelkuchen. Er ging total in die Hose. Die marokkanische Rindersuppe, die wir für unsere Freunde gekocht haben. Der Eierlikörkuchen für unsere Einzugsparty, der allen so gut geschmeckt hat. Wahrscheinlich, weil ich statt Eierlikör für den Teig und die Glasur aufzuteilen, alles in den Teig gekippt hatte… *grins*

Die Krise habe ich überstanden und koche wieder gern, meist saisonal, meist mit regionalen Produkten, meist aus meinen Kochbüchern und -zeitschriften. Aber ab und zu ist nun wieder ein Rezept aus dem Netz dabei… ungeachtet der hübschen Bildern!

Heilende Wirkung

by chaoslady

Vor einer Woche wurde ich an den Nebenhöhlen und der Nasenscheidewand operiert. Davor wollte ich so viel für die Arbeit und Zuhause erledigen wie möglich, also war kein einziger Post mehr zustande gekommen, obwohl es vieles zu erzählen gibt.

Für die Ärzte war meine OP und meine Wiederherstellung danach trotz der furchtbaren Hitze wie nach Lehrbuch verlaufen. Für mich ist es zwar beruhigend, aber meine Kraft habe ich noch nicht zu 100% zurück.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich „meine Ecke“ brauche, wenn es mir nicht so gut geht. Seine heilende Wirkung ist nicht zu verachten. Hierher flüchte ich immer, wenn es mich wieder schlimm erwischt.

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Diesmal hat man mir mein Sofa zum Gesundwerden verweigert. Ich musste im Krankenhaus bleiben. Aber mein Mann war jeden Tag für mich da. Wir konnten nicht viel reden, weil mir beim Reden schnell die Puste ausging.  Doch allein, dass er da war, von unserem Garten erzählte oder einfach an mein Kissen gelehnt sein Buch las, hat mir Kraft gegeben, die ich selbst nicht habe.

Mittlerweile bin ich wieder zuhause auf meinem Sofa. Bald bin ich auch wieder auf den Beinen!

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