Hinter dem Türchen Nr. 18 verbarg sich in meinem Fernweh-Adventskalender 2019 die Frucht einer Kamelie, die ich in Japan fotografiert hatte. Damals ging ich davon aus, dass die Kamelie in unserem Garten nie Früchte tragen wird, und tat ihr damit unrecht. Es freut mich riesig, dass ich mich geirrt habe. Im Sommer hatte ich drei Früchte entdeckt und kontrollierte ihren Zustand regelmäßig:

Wohin es führen wird, war mir nicht klar. Ab und zu hatte ich mich gefragt, ob die Früchte auch im Winter auf dem Strauch bleiben werden. Da ich unsere Kamelie zu einem Bäumchen heranziehe, ist sie nun wirklich zu groß, um sie im Winter abzudecken. Heute habe ich entdeckt, dass zwei der drei Früchte aufgeplatzt sind:

Das ist ein Zeichen dafür, dass die Samen in der Frucht reif sind. Eine habe ich abgenommen und aufgemacht. Darin waren mehrere nicht entwickelte Samen und ein sehr gut entwickelter Same:

Eigentlich wäre es logisch, zu überlegen, was ich damit machen soll, aber so weit bin ich noch nicht. Gerade genieße ich es, dass unsere Kamelie diese Entwicklungsstufe erreicht hat. Das ist ihr erster Kern. Das ist ein Erfolg an sich. Ganz gleich, ob er zum Keimen gebracht werden kann oder wird…

2 Gedanken zu “Gartenjahr 2021: Kamelie

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