Fernweh-Adventskalender: Japan – 16. Türchen

„Kawaii“ ist Japanisch und bedeutet so viel wie „niedlich“. Diverse Maskottchen in Nagasaki waren super-kawaii. Hier das Maskottchen von Glover Garden:

Und hier das Maskottchen von der Straßenbahngesellschaft:

Das niedliche kawaii Hündchen wurde auf der Anzeigetafel in der Tram gezeigt. Wer die Zeichen auf dem Bild ratlos anschaut, sei beruhigt: Die Anzeige wechselt immer zwischen Japanisch und Englisch.

Fernweh-Adventskalender: Japan – 15. Türchen

Es ist an der Zeit mich als Teigtaschenfan zu outen. Ob Pelmeni, Wareniki, Maultaschen oder Tortellini aufgetischt werden, ich bin dabei und immer bereit meinen Teigtaschenhorizont zu erweitern. Da war es ja klar, dass ich mir die Gyoza nicht entgehen lassen würde:

Diese Fotomodels haben wir in Nagasaki Chinatown abgelichtet, sie waren mit Fleisch und Kohl gefühlt, gekocht und anschließend schön kross angebraten. Sie waren superlecker!

Aber ich bin immer noch am rätseln, wie man den Teig so dünn ausgerollt bekommt und er trotzdem nicht reißt. Wenn ich meiner Mama beim Pelmeni- oder Wareniki-Zubereiten helfe, dann sind meine immer daran zu erkennen, dass sie den dicksten Teigmantel haben. Wie ich sie am liebsten mag halt :-D

Fernweh-Adventskalender: Japan – 14. Türchen

Wenn ich an den Besuch in dem berühmten buddhistischen Tempel Kinkaku-ji denke, fallen mir die unglaublichen Menschenmassen ein. Wir alle waren wie Wasser, das auf den Wegen des Tempels vom Eingang zum Ausgang strömt und dort, wo der Goldene Pavillon sich von seiner Schokoladenseite zeigt, große Strudel bildet. Wer schon ein Foto vom Pavillon und vielleicht auch noch ein Selfie gemacht hat, gab den Platz frei und schwappte zurück zum Hauptstrom, die anderen rückten nach. Der Wasserstrudel blieb in Bewegung.

Ich hoffe, meine Beschreibung von dem Treffen so vieler Menschen aufeinander kling nicht negativ, denn trotz der Menge an Menschen hier, gab es kein Gedränge, keine Spannungen und keine aufgestaute Wut. Es wurde keiner böse angegangen, weil er zu lange verweilte. Es wurde keiner entnervt angeschaut, weil er noch ein zweites Selfie – diesmal ohne Sonnenbrille ;-) – machen wollte. Und das alles bei unglaublichen 33°C und Luftfeuchtigkeit über 70%!

Aber sagt selbst, sieht es hier nicht harmonisch aus? Der Pavillon. Die Bäume. Und ihre Spiegelungen im Wasser… Schlicht wunderschön.

Main Matsuri – 2019

Auf der Nippon Connection im Mai haben wir mitbekommen, dass im August ein großes Japan Festival in Frankfurt am Main geplant ist. Kurzerhand habe ich mir den Termin im Kalender notiert und heute waren wir da.

Es gab viele Stände mit japanischen Köstlichkeiten und wir haben Udon und Dorayaki genascht. Es gab noch mehr Stände, an denen man sich mit Kleidung oder Kleinigkeiten aus Japan eindecken konnte. Auch hier haben wir zugeschlagen, bei den wohlklingenden Windspielen, die den Transport aus Japan in unserem Koffer nie überlebt hätten.

Aber mein eigentliches Ziel war die Kimono-Schau auf der Aktionsbühne. Zuerst haben Frauen in wunderschönen Kimonos anmutig traditionelle Tänze mit Fächer vorgeführt und anschließend wurden die einzelnen Kimonos und die Obis präsentiert. Ich hoffe, die Frauen waren nicht zu aufgeregt und konnten, die Bewunderung der Zuschauer auskosten. Ich war einfach entzückt.