Herbstlich

Also der Zahnarzttermin, der in meinem Urlaub ausgefallen war, wurde heute nachgeholt… Und was soll ich sagen? Nach zwei Stunden im Zahnarztsessel und zwei Betäubungsspritzen bin ich k.o. Langsam dämmert es mir, warum einige Menschen Angst vorm Zahnarzt haben. Zum Glück bin ich noch nicht weit.

Aber auch in diesem Zustand entgeht mir das wunderbare Wetter draußen nicht. Ich mag diesen goldenen Hebst so. Als wir vor Kurzem bei meinen Schwiegereltern am See spazieren waren, haben wir ganz viele Pilze gesehen. Gesammelt haben wir sie nicht, aber essbare haben wir fotografiert:

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Ich finde sie sehen prächtig aus. Mitnehmen kam aber für uns nicht in Frage. Mir wurde seit ich klein war gesagt, dass man die Pilze nur nur einem Messer abschneiden soll, um das Pilzgeflecht nicht zu verletzen, und wir hatten keins mit. Als kleines Kind war ich ich oft mit meiner Oma Pilze sammeln. Sie kennt sich gut aus.

Geht ihr im Herbst in die Pilze?

Butterwoche 2017

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In diesem Jahr lag die Butterwoche zeitlich so günstig, dass ich sie ausgiebig zelebrieren konnte. Jeden Tag gab es Pfannkuchen. Na gut, sie hießen nicht immer Pfannkuchen, aber der Name ändert die Bedeutung nicht.

So gab es Eierkuchen, Crêpes, Palatschinken, Baghrir und Blinis. Mit Marmelade, Banane, Ahornsirup, Hackfleisch-Reis-Füllung, Räucherlachs und Meerrettich, Quark, Camembert oder Honig-Butter. Gerollt, gefüllt oder überbacken…

Die Butterwoche läutet das Ende des Winters und die Fastenzeit ein, aber gefastet habe ich nie. Wenn mein Blutzuckerwert sinkt, mutiere ich zu Mr. Hyde. In diesem Jahr habe ich mir trotzdem fest vorgenommen zu fasten, aber ich werde nicht auf tierische Nahrung verzichten – das würde doch nur in reinster Naschorgie ausarten -, sondern aufs Fernsehen. Der Fernseher bleibt aus. Kino ist erlaubt, YouTube nicht.

Gartensorgen 01/2017

Der schneelose Dauerfrost setzt unseren Pflänzchen ordentlich zu. Die Hortensien und Tulpen, die Kamelie und den Storchschnabel hatten wir nach den ersten Frostnächten abgedeckt. Aber der Neue in unserem Garten, ein kleiner Feuerdornbusch sieht beklagenswert aus. Da er noch vor paar Wochen voller Beeren stand und damit für Piepmätze eine Futterstelle sein sollte, hatten wir ihn nicht abgedeckt.SONY DSC Jetzt steht er kahl gefressen da und seine Blätter sehen vertrocknet aus. Die Blätter vom Kirschlorbeer scheinen auch ungesund gelb. Aber um ihn mache ich mir, ehrlich gesagt, keine Sorgen. Das kommt von meiner festen inneren Überzeugung, dass er auch diesen Winter überleben wird. Der letzte Winter, der in unserer Gegend diesem sehr ähnlich war, hat uns eine beerenreiche Mahonie und einen uralten Wacholder, aber nicht den Kirschlorbeer genommen. Er ist hart im Nehmen. Aber die vorgezogenen zweijährigen Blumen standen windgeschützt und abgedeckt und haben es trotzdem nicht geschafft. Einerseits ist es schade, andererseits kann ich im Sommer neue Zweijährigen fürs nächste Jahr vorziehen.

Feiertage

Vor drei Jahren wurden auf meiner Arbeit wichtige jährlichen Termine in den Dezember gelegt, so dass ich plötzlich Jahr ein Jahr aus bis über beide Ohren im doppelten Stress steckte. In diesem Jahr hat sich an den Terminen nichts geändert, aber auf unerklärliche Weise hatte ich drei Adventskalender zusammengestellt, mit meinem Schatz Plätzchen gebacken und auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, Weihnachtspost geschrieben, ein paar Geschenke besorgt, wir haben sogar meinen Bruder in Regensburg besucht und ich bin trotzdem auch mit meiner Arbeit fertig geworden. Also war ich zwar vom Bildschirm verschwunden, aber die Vorweihnachtszeit ist für mich persönlich sehr schön und friedlich gewesen.

Von ganzem Herzen wünsche ich auch euch wundervolle und friedliche Feiertage, einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.

weihnachtskarte