es war einmal… 2.0

Tag: Projekt

Neubau für den Igel

by turboscholz

Heute hat unser Garten ein neues Gebäude bekommen. Naja, eigentlich nur
ein ganz kleines: Unser erstes Igelhaus!

IgelHaus-1

Dieses Igelhäuschen stand schon länger auf unserer ToDo-Liste. Am letzten Urlaubstag haben wir dieses Projekt nun endlich in die Tat umgesetzt. Dazu hat meine Frau vor einiger Zeit eine ganz tolle Anleitung vom NABU gefunden, mit der man nicht viel falsch machen kann.

Die einzelnen Bretter ließen wir uns direkt im Baumarkt zuschneiden. Dies hat extrem viel Zeit gespart, da ich normalerweise mit der Stichsäge eher zweifelhafte Ergebnisse erziele. Ein großes Dankeschön hier an den Baumarktangestellten: Er hat sehr professionell mit seiner Säge gearbeitet und hat die Erklärung meiner Frau, wie die Bretter geschnitten werden sollen, sofort verstanden und in die Tat umgesetzt.

Wieder zuhause bekam die Hausfront mit unserer Stichsäge noch das passende Eingangsloch spendiert. Danach kam die Bohrmaschine zum Eindrehen der Holzschrauben zum Einsatz. Das ging dann wirklich sehr flott, und das Zwischenergebnis sieht doch schon nach einem Haus mit Flur und Wohnbereich aus, oder?

IgelHaus-2

Jetzt das Dach drauf und man könnte das kleine Wohnhaus direkt so in den Garten stellen:

IgelHaus-3

Allerdings wollte ich das Häuschen gerne etwas langlebiger bauen. Damit sein Dach also nicht schon im nächsten Herbst undicht wird, kauften wir noch Biberschwanz-Dachschindeln und Leisten aus Metall.

IgelHaus-4

Mit dem Dremel waren die Ecken ziemlich schnell zurechtgeschnitten. Das Ergebnis sieht ziemlich krass aus – für die Low-Tec Variante hätte man das Holz einfach mit Leinöl einpinseln können.

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Dieses Häuschen steht jetzt in einer passenden, ruhigen Ecke in unserem Garten. Demnächst besorgen wir noch ein bisschen trocknes Laub von den Bäumen in der Nähe, damit der erste Igelgast Material zum Einrichten seiner Wohnung hat. Der Herbst ist ja schon fast da und vielleicht sind die ersten Igel schon auf der Suche nach einer Wohnung. Wir hoffen jedenfalls, die Tierchen werden diesen Luxus würdigen und zum Dank viele Schnecken fressen.

Frühlingsblüher

by chaoslady

In diesem Jahr sind bei uns Frühlingsblüher nicht nur in den Beeten gewachsen, sondern auch auf dem Sofa von der Häkelnadel gesprungen. Deshalb haben meine Mutter, meine Schwiegermutter und eine liebe Kollegin zu Ostern Zwiebelblumen geschenkt bekommen.

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Ein Krokus für meine Kollegin

Diese Blumen und den Möhrenkuchen im Hintergrund hatte ich im Zug auf dem Weg zu unseren Verwandten fotografiert:

2018-04-28-gehaekelte-blumen-tulpe-narzisse

Eine Tulpe für meine Schwiegermutter und eine Narzisse für meine Mutti

Und zur Zeit wächst hier Lavendel. Ich denke, dass er zur rechten Zeit im Sommer aufblühen wird.
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Jadegrüner Drache

by chaoslady

Ein und dieselbe Zeitschrift „Anna kreativ – We love Amigurumi – Vol. 6“ *** inspiriert mich schon seit einer Weile. Nach dem rosa Pferd, den gestreiften Hasen zu Ostern, dem Schäfchen Gray und der kleinen Hexe ist nun ein süßer Drache daraus entstanden. Er ist mit ca. 30 cm recht groß, aber total knuddelig.

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Mit langen Pausen und vielen Unterbrechungen habe ich für dieses Projekt zwei Monate gebraucht. Statt der Anleitung für die Beine war in der Zeitschrift nochmal die Anleitung für die Arme abgedruckt. Passiert. Nachdem ich erfolglos die Suchmaschinen bemüht hatte, habe ich direkt den Verlag angeschrieben und nach einer Weile auch die Korrekturen zu der Anleitung bekommen. Sehr nett. Beim Zusammennähen der Beine habe ich nochmal meine Probleme bekommen, denn es wollte nie wie auf dem Foto in der Zeitschrift aussehen. Aber letztendlich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bereue keine einzige investierte Minute.

Da in unserem Garten gerade der Sonnenhut so schön blüht, war mein Plan, den süßen Drachen in schöner Umgebung zu präsentieren, aber wenn ich die Bilder so anschaue, dann stehlen ihm die Blumen die Show. Oder?

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*** Mir ist aufgefallen, dass es sich vielleicht nach Werbung anhört, aber es handelt sich hier um meine persönliche Erfahrung und Meinung mit und über diese eine Ausgabe dieser Zeitschrift. Ich habe mich nun mal von dem Einhorn auf dem Titelblatt locken lassen und bin immer noch in seinem Bann gefangen. Mit dem Verlag hatte ich nur einen einzigen Kontakt, als ich nach den Korrekturen für die Drachenanleitung gefragt hatte.

7 Wochen ohne Fernsehen zu Ende

by chaoslady

Fernseher-mit-Spinnennetz-mit-Dia-Diagrammeditor-erstellt

Ja, so sah es am Karsamstag bei uns aus, denn die zweite Halbzeit meiner TV-freien Zeit gingen langsam zu Ende:

Tag 31: Es mag am Stress liegen, aber das Fernsehen fehlt mir weiterhin nicht. Nach dem Überstehen der ersten drei Wochen haben sich meine Gewohnheiten etwas gewandelt. Fürs Mittagessen lasse ich mir kaum noch Zeit, nebenbei lese ich entweder Zeitung oder in einem Buch. Beim Bügeln komme ich auch gut voran, wenn ich ein Hörbuch höre, aber danach bin ich wie ein Zombie, weil ich nach dem Hörbuch nicht so leicht auf andere geistige Tätigkeiten umschalten kann, wie nach dem Fernsehen. Gestrickt habe ich immer noch nicht weiter, aber heute kam die Wolle für ein Häkelwettbewerb und mir kribbelt es schon in den Fingern.

Tag 35: Mein Fernsehfasten forderte sein erstes Opfer: mein Kakibäumchen! Heute früh habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es mit hängenden Blättern auf dem Fensterbrett seht. Ich hatte mich noch krampfhaft versucht, zu erinnern, wann ich die Blumen im Wohnzimmer das letzte Mal gegossen habe, wann ich das letzte Mal im Wohnzimmer war. Ich weiß es einfach nicht mehr. Mein Mann meinte tröstend: Wenigstens haben wir Beweisfotos, dass das Bäumchen da war… Ich ärgere mich über mich selbst.

Tag 40: Diese Woche war anstrengend und ich war kurz davor, mich vor den Fernseher zu setzen. Ich wollte mir einen ganz traurigen Film ansehen, der mich sicher zum Heulen gebracht hätte, dann wäre der Ärger und die Wut, die ich mit mir trage, wie weggespült und ich würde emotional von vorne anfangen. Wenn schon einen Heulanfall kriegen, dann zuhause, ohne Zeugen. Das ist allemal besser, als dass es – ausgelöst durch eine Kleinigkeit – in aller Öffentlichkeit zu einem Ausbruch kommt. Aber zum Glück kann ich nächste Woche zuhause arbeiten, vielleicht verraucht mein Ärger auch so.

Tag 43: Heute habe ich zuhause gearbeitet. Zehn Stunden allein in vier Wänden. Da fehlte mir der Fernseher wieder. Mein Mann meint, da ich schon so lange durchgehalten habe, kann ich ja das Fasten auch früher abbrechen, nun weiß ich ja, dass ich das durchhalten kann. Aber ich habe das Gefühl, dass es mir nicht reicht, die Ziellinie zu sehen, ich würde sie gerne auch erreichen. Also halte ich durch und schufte… neben der Arbeit habe ich heute auch ganz viel im Haushalt erledigt, um mich eben abzulenken.

Tag 47: Einerseits habe ich mich mit der neuen Situation (eine ganze Woche nur zuhause zu arbeiten) schnell arrangiert, andererseits war diese Arbeitswoche ja auch sehr kurz und heute ist auch mein Mann zuhause (FREUDE!!!). Das Fernsehen hat mir diese Woche dennoch sehr gefehlt. Also habe ich mehrmals nachgeschaut, wann denn genau die Fastenzeit endet, uns habe bei dieser Recherche entsetzt festgestellt, dass die Sonntage eigentlich fastenfreie Tage sind. Statt mich mit Stolz zu erfüllen, dass ich mehr durchgehalten habe, als ich musste, hat mich diese Erkenntnis eher enttäuscht.

—————-

Unter dem Strich bin ich über diesen Selbstversuch sehr froh. Mir wurde klar, dass ich durchhalten kann, wenn ich will. Ich sollte es also mal mit Sport versuchen. Dass das Leben ohne Fernsehen auch geht, habe ich schon geahnt, und die Kommentare zu der ersten TV-Fasten-Halbzeit haben diese Ahnung nur bekräftigt. Ich fand das sehr ermutigend, dass es doch viele Menschen gibt, die ihr Leben nicht nach dem Fernsehprogramm ausrichten. Jetzt steht auch fest, dass ich nicht fernsehsüchtig bin, aber auch dass ich nie das Fernsehen aufgeben werde. Beides wären Extreme in meinem Leben, die ganz weit von der goldenen Mitte entfernt sind. Am Ostersonntag habe ich ganz lang vor dem laufenden Fernseher gehäkelt und ein Geschwisterchen für das gestreifte Osterhäschen gewerkelt. Das Kakibäumchen hat sich auch wieder erholt und bekommt ganz neue kleine Blätter.

DIY: Insektenhotel

by chaoslady

Bis jetzt hatten wir nur ein Ohrwurmhotel: ein umgedrehter mit Stroh gefüllter Terrakottatopf. Aber seien wir mal ehrlich, so ein richtiges Insektenhotel für alle war das ja nicht. Meine Schwiegereltern haben so eine Art Plaza-Insektenhotel und etliche Insektenpensionen, wo sich viele Insekten pudelwohl fühlen. Das begeistert natürlich und steckt auch an. Also haben wir selbst ein Insektenhotel gebaut. Die Idee für diese Variante haben wir aus unserem Gartenkalender.

Dafür haben wir ein dickes Holzstück diagonal durchgesägt und beide Hälften nacheinander und etwas versetzt auf ein langes Pressholzstück geschraubt. Aus zwei anderen Pressholzstücken (von gleicher Breite wie das erste Pressholzstück) haben wir Dächer für die Schrägen gemacht. Erst dann wurden die Löcher in die Holzdreiecke (eigentlich sind das gerade Prismen mit einem Dreieck als Grundfläche, aber wer nimmt es schon so genau) gebohrt.

2017-03-Insektenhotel-(1)

Damit die Vögel dieses Insektenhotel nicht als ihre Kantine ansehen, haben wir auch noch Hasendraht auf der Vorderseite angebracht. Dafür war es gut, dass die Dachstücke breiter als die Holzdreiecke waren und vorn etwas weiter abstanden.

2017-03-Insektenhotel-(2)

In die Räume unten werden wir noch Bambusstäbchen hineinstecken, dann kommt dieses Prachtstück von einem Insektenhotel in unseren Garten.


Nachtrag:

Gestern haben wir unser Insektenhotel an unserer Tanne angebracht. Keine Panik! Der Baum wurde dabei nicht verletzt.

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Und weil für dieses Insektenhotel ein Reststück von einem Dachbalken, Bambusstäbe aus Vorjahren, Gartenbank-Farb-Reste und sogar ein altes Wahlplakat verwendet werden konnten, ist es ein richtiges Upcycling-Projekt geworden.

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