Tierisches Wochenende

An diesem Wochenende war bei uns, kann man sagen, „tierisch“ was los.

Zuerst haben wir in unserem kleinen Teich, den wir im vergangenen Frühjahr angelegt haben, drei Teichmolche entdeckt. Der eine war braun und etwas größer, die anderen waren grau und kleiner. Später haben wir gar einen dritten grauen Teichmolch entdeckt. Wir vermuten, dass sie in unserem für Igel und Co. angelegten Blätter-Reisig-Haufen überwintert haben und dann in den Teich gewandert kamen.

Außerdem waren wir wiedermal mit dem Tandem zum Bauernhof gefahren, um Frischmilch zu holen. Klar kommen wir nie umher, dort die Kühe und Kaninchen anzuschauen.

Aber neuerdings gibt es bei diesem Bauern auch zwei Schweine. Ganz rosa und so putzig! Und wieder sah ich, was meine Eltern schon immer gesagt haben, dass Schweine ganz saubere Tiere sind: alle Hinterlassenschaften in einer Ecke, lagen die sauberen Kerlchen im trockenen Stroh…

Und ein langer Spaziergang führte uns an einem Pferdehof vorbei, wo man entspannt den Tieren beim Nichtstun zugucken kann. So ein Faulenzwochenende hat seine Vorteile… aber nun bräuchte ich ein paar Tage Urlaub um mich davon zu erholen ;-)

Hessen: Wasserkuppe

In meinem Blog ist zur Zeit nicht viel los und, wie so oft, ist es kein Zeichen dafür, dass es nichts zu erzählen gibt. Es ist viel los. Aber es sind keine weltbewegende Dinge, keine globalen Ereignisse, sondern ganz einfaches Leben 1.0.

Letzte Woche zum Beispiel waren mein Mann und ich dem grau-nassen Wetter unseren Städtchens entflohen und waren auf der Wasserkuppe rodeln. Wer denkt, Rodeln ist was für kleine Kinder, irrt. Es hat riesig Spaß gemacht und die ganzen blauen Flecken können das nicht schmälern.

Das Wetter war wunderbar. Schaut euch diesen blauen Himmel an! Schon allein, um sich mitten im durchgehend grauen Winter einige Stunden in der Sonne zu aalen, hat sich dieser Ausflug für uns gelohnt.

Nach wilden Rodelpartien haben wir auch einen Spaziergang zum Radom unternommen. Wenn man den Paragleitern zuschaut, bleibt einem die Luft weg. Aber auch die Aussicht auf die Rhönlandschaft ist atemberaubend, wie sie sich vor einem ausbreitet, schneebedeckt, in tief hängende zarte Nebelschwaden gehüllt. Wunderschön!

Das kann ich mir nicht vorstellen…

… hören wir oft als Reaktion darauf, dass wir kein Auto haben. Nach und nach entwickelte sich eine Idee, es einfach zu erzählen, wie unser Leben ohne ein eigenes Auto funktioniert.

Studium

Während des Studiums in Leipzig war alles in der Stadt mit Bus, Straßenbahn oder – für meinen Mann – mit dem Fahrrad leicht erreichbar. Zu unseren Eltern sind wir, so weit es ging, mit dem Zug gefahren und dann mit dem Bus weiter oder wir wurden von ihnen vom nächsten Bahnhof abgeholt. Sie übernahmen für uns auch ab und zu Transporte von sperrigen Sachen. Wir erinnern uns sehr gern daran, dass, als unser Fernseher damals den Geist aufgab und wir einen uralten anderen kostenlos übers schwarze Brett bekamen, wir ihn mit dem Linienbus transportiert haben. Und ein anderes Mal bekam mein Mann von einer Freundin große Lautsprecher und Verstärker geschenkt, die hat er mit einem Taxi nach Hause gebracht.

Umzug nach Hessen

Als wir in Hessen eine Wohnung gesucht haben, hat meine Schwiegermutter uns ihr Auto geliehen. Für den Umzug selbst haben wir einen Transporter gemietet. Viele machen das so. Weiterlesen