Unser leuchtendes Bäumchen

Heute schreibt hier mein Mann:

Endlich wieder Winter, endlich wieder mehr Zeit zum Basteln! In der vergangenen Zeit habe ich mir schon lange überlegt, was ich mal wieder tolles werkeln könnte. Die Weihnachtszeit näherte sich mit großen Schritten. Was lag näher, als etwas passendes dafür zu entwerfen?

Eigentlich wollte ich ja etwas mit unserem Dremel machen. Den hat mir meine bessere Hälfte vor einiger Zeit geschenkt. Auf der Suche nach Bastelideen bin ich dann aber auf die geniale Idee gestoßen, einige Löcher in ein Brett zu bohren, durch die dann jeweils eine LED leuchtet. Das geht also mit einer ganz einfachen Bohrmaschine.

Im Wohnzimmerschrank hatten wir noch eine unbenutzte LED-Lichterkette mit 40 Lampen vorrätig. Ein Brett hatten wir zwar nicht im Haus, aber im nächsten Baumarkt gab es ein passendes Restbrett in der Holzabteilung. Hier haben wir ein ganz günstiges für gerade mal 1,50€ ergattert, ca. 40x55cm groß.

Auf das Brett habe ich dann einen Tannenbaum gezeichnet. Die Vorlage fand ich im Internet (Erstaunlich, es gibt einfach für alles eine Ausmalvorlage!). Ungeübt wie ich war, benötigte ich zwei Anläufe für einen hübschen Tannenbaum:

Weihnachtsbeleuchung_2017_1

Auf der Skizze haben wir dann 40 Punkte markiert, wo die Löcher für die LEDs hinkommen sollten. Tipp: Die Löcher von der Vorderseite des Brettes bohren. Denn beim Durchstoßen des Bohrers kann das Holz leicht splittern. Das sieht dann nicht gut aus.

Nachdem die Löcher gebohrt und die Lichterkette in das Brett gesteckt wurde, sah die ganze Konstruktion von hinten so aus:

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Ein erster Leuchten-Test folgte sogleich:

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Und so sieht es dann aus, wenn das Zimmer abgedunkelt ist:

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Von der Straße durchs Fenster gesehen macht das Bäumchen echt was her, finden wir. Dann sieht man das Brett auch gar nicht mehr, sondern nur den leuchtenden Tannenbaum.