es war einmal… 2.0

Tag: Leipzig

Das kann ich mir nicht vorstellen…

by chaoslady

… hören wir oft als Reaktion darauf, dass wir kein Auto haben. Nach und nach entwickelte sich eine Idee, es einfach zu erzählen, wie unser Leben ohne ein eigenes Auto funktioniert.

Studium

Während des Studiums in Leipzig war alles in der Stadt mit Bus, Straßenbahn oder – für meinen Mann – mit dem Fahrrad leicht erreichbar. Zu unseren Eltern sind wir, so weit es ging, mit dem Zug gefahren und dann mit dem Bus weiter oder wir wurden von ihnen vom nächsten Bahnhof abgeholt. Sie übernahmen für uns auch ab und zu Transporte von sperrigen Sachen. Wir erinnern uns sehr gern daran, dass, als unser Fernseher damals den Geist aufgab und wir einen uralten anderen kostenlos übers schwarze Brett bekamen, wir ihn mit dem Linienbus transportiert haben. Und ein anderes Mal bekam mein Mann von einer Freundin große Lautsprecher und Verstärker geschenkt, die hat er mit einem Taxi nach Hause gebracht.

Umzug nach Hessen

Als wir in Hessen eine Wohnung gesucht haben, hat meine Schwiegermutter uns ihr Auto geliehen. Für den Umzug selbst haben wir einen Transporter gemietet. Viele machen das so. Den Rest des Beitrags lesen »

Reformationsbrötchen

by chaoslady

Gar nicht erholt sind wir aus Wien zurück, aber wir klagen nicht, denn ein Faulenzurlaub kam für uns von Anfang an nicht in Frage. Aber darüber erzähle ich in einem nächsten Post… Heute wurden erstmal wieder selbst gebackene Reformationsbrötchen genascht:
2015-10-31-ReformationsbroetchenNun ist es wohl endgültig zur Tradition geworden, ich backe uns die Reformationsbrötchen selbst!

Sachsen #4: ein Buch, ein Bild, eine Schlacht

by chaoslady

Fangen wir einfach mit dem Buch an…

Zwar wird die Völkerschlacht bei Leipzig jedes Jahr nachgestellt, aber 2013, zum 200-jährigen Jubiläum, war alles viel lauter, größer und spektakulärer. Das Interesse an dem Schauspiel war groß, so dass die Eintrittskarten schnell ausverkauft waren. Aber mein Bruder und seine Frau waren da und es hat den beiden so gut gefallen, dass sie – noch ganz im Zeichen des Jubiläums – meinem Schatz zu Weihnachten 2013 das Buch „1813 – Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert geschenkt haben. Mit einer persönlichen Widmung der Autorin!
Nun fand mein Schatz bis jetzt keine Zeit das Buch zu lesen, dafür aber ich…
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Das Thema hat mich interessiert und das Buch hat mir gut gefallen, trotz der zeitweise unerträglich langen Beschreibungen der Kriegshandlungen, aber, ich glaube, bei so einem Thema kommt man kaum drumherum.
Neben dem Kriegsgeschehen wird das Leben eines jungen Mädchen und der Menschen, die sie umgeben, erzählt. Der Krieg treibt die verwaiste Henriette und ihren Bruder Franz zu ihren Verwandten nach Freiberg. Dort arbeitet sie in der Buchhandlung ihres Onkels, pflegt im Lazarett ohne Unterschied mal Verletzte der französischen Armee, mal der Armee der Alliierten, je nach dem in wessen Hand die Stadt gerade ist. Als die bis dahin größte Schlacht bei Leipzig beginnt, kommt auch Henriette nach Leipzig. Sie hilft in der Thomaskirche aus, die zu einem Lazarett umgewandelt worden ist, sie bringt den Verwundeten zu trinken und tröstet die Sterbenden.
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Wie die Schlacht ausgegangen ist, ist kein Geheimnis. Das Buch endet mit den Verhandlungen der Armeeführer nach der Schlacht.
Im März erschien die Fortsetzung: „1815 – Blutfrieden“. Dieses Buch lese ich gerade…

Seit August 2013 wird in Leipzig auch das Panoramabild „Leipzig 1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“ von Yadegar Asisis Namini in einem Gasometer ausgestellt.

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Bis Dezember vergangenen Jahres fand ich keine Zeit hinzugehen. Zu Weihnachten 2014 waren meine Schwiegermutter, mein Schatz und ich da. Das war toll! Am Anfang haben wir eine Führung mitgemacht, die auf das Bild vorbereitet und eingestimmt hat, und dann gingen wir durch ein Türchen in dem Bild hinein. Man schaut sich um und man erkennt Menschen, Häuser, aber die Proportionen und Perspektiven sind verzerrt. Also stiegen wir die Treppe hoch, die zu einer Aussichtsplattform mitten im Gasometer führt. Es ist, als ob man auf dem Dach der Thomaskirche steht und auf eine Stadt im Ausnahmezustand hinunter schaut. Da sind die abziehende Grand Armee, die fliehenden Stadtbewohner, die Rauchsäulen am Horizont… Und dann wird es dunkel und in der Nacht hört man die Soldaten ihre Lieder am Lagerfeuer singen… auf Russisch… Französisch… Hessisch… Die weißen Uniformen leuchten im Mondlicht.

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Nach der Schlacht war der Krieg noch nicht vorbei und das Sterben ging weiter. Es gab keine Medikamente, kein Essen und kein Feuerholz mehr. Johann Daniel Ahlemann (Totengräber auf dem Johannisfriedhof in Leipzig von 1810 bis 1832) erinnerte sich:
„Die zu Gefangenen gemachten Franzosen wurden jetzt auf den Gottesacker gebracht […] Wie Schatten schlichen sie langsam und entkräftet umher, während andere vor Verzweiflung und Hunger brüllten. Manche saßen auf den bereiften Grabhügeln und rupften das noch darauf befindliche grüne Gras, welches sie gierig aßen. […]
Durch die Schrecknisse der vorhergehenden Tage und die verpestete Luft starben viele Einwohner Leipzigs an ansteckenden Krankheiten. Die Sterblichkeit in den Monaten November und Dezember 1813 war so groß, daß ich oft nicht wußte, wie ich die Toten beerdigen sollte, und oft geschah es, daß die für den folgenden Tag mit aller Anstrengung gemachten Gräber von den Soldaten mit ihren Leichen belegt und zugemacht waren.“ [Quelle: „Leipzigs Langes Leben“ von H. Ludwig und B. Weinkauf, Brockhaus Verlag Leipzig, 1982]

Etwa fünfzig Jahre nach der Schlacht wurden zum Gedenken an Orten der wichtigen Kämpfe die sogenannten Apelsteine aufgestellt. Zum hundertjährigen Jahrestag der Völkerschlacht wurden in Leipzig das Völkerschlachtdenkmal und die russische Gedächtniskirche errichtet. Zum Gedenken und als Mahnmal für den Frieden…

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Sachsenwoche #2: Sachsen zum Genießen

by chaoslady

Heute ist Reformationstag und unter anderem in Sachsen ist es ein gesetzlicher Feiertag. Anlässlich diesen Feiertags gibt es Ende Oktober im Raum Leipzig Reformationsbrötchen zu kaufen. Diese haben wir auf dem Leipziger Hauptbahnhof gekauft und sie haben himmlisch geschmeckt:

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Vor zwei Jahren habe ich schon mal selbst welche nach dem Rezept von Sarah (Blog: Twenty Second of May) gebacken und sie waren sehr gelungen. In diesem Jahr gab es zwei Pannen: ich habe freudsch übersehen, dass auf der Zutatenliste Rosinen drauf standen, und dann habe ich noch das Glas mit der Erdbeermarmelade nicht aufbekommen. Und so sind es Reformationsbrötchen ohne Rosinen mit zerlaufenem Kirsch-Holunder-Gelee geworden. Lecker schmecken sie trotzdem:

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Zu Weihnachten werden wir wieder Dresdner Christstollen kaufen. Vielleicht ist er nicht Allerweltsliebling, wir naschen ihn jedoch gern. Lecker zu jeder Jahreszeit sind die Quarkkeulchen und die Sächsische Eierschecke, vor allem die, die mein Schatz nach dem Rezept seiner Mama macht .

Leipzig

by chaoslady

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(Völkerschlachtdenkmal in Leipzig)

Gestern habe ich einen Post aus der Kategorie „Heimatliebe“ (Blog: Miris Jahrbuch) gelesen und erinnerte mich daran, dass ich in meinem ersten Blog ein ähnliches Thema mit berühmten Worten nannte: „mein Leipzig lob‘ ich mir…“ Bis jetzt fehlte diese Kategorie hier und heute führe ich sie wieder ein. Dazu habe ich in unserem Fotoarchiv gestöbert und mir dieses Bild vom Völkerschlachtdenkmal ausgesucht. Wie wunderschön es sich im Wasserbecken davor spiegelt! Das ist der See der Tränen. Und dort ganz oben auf dem Denkmal gibt es eine Plattform mit einer tollen Aussicht auf Leipzig zu eigenen Füßen. Die Meinung der Leipziger über dieses Denkmal ist gespalten, ich mag es gern…

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