Fernweh-Adventskalender: Japan – 6. Türchen

Zum Nikolaustag habe ich etwas Süßes für euch:

Das ist ein mit Matcha gefärbtes Milcheis. Matcha ist ein pulverisierter grüner Tee. Wenn ihr Mal eine Reportage über die japanische Teezeremonie gesehen habt, dann habt ihr bestimmt ein Bild vom aufgeschäumten grünen Tee vor euren Augen. Ich habe irgendwo gelesen, dass nur der hochwertige Matcha für die Teezeremonie verwendet wird, der andere für die Zubereitung anderer Speisen. Das Eis rechts auf dem Bild ist außer mit Sahne noch nicht Matcha-Sirup und mit Stückchen von (natürlich mit Matcha gefärbtem) Kuchen verziert… Mhhh! Köstlich!

Curd, so oder so…

Lemon Curd. Wer kennt ihn nicht? Ab und zu mache ich ihn auch selbst. Ab und zu mit zufriedenstellenden Ergebnissen.

Vor ein paar Jahren habe ich die Zitronen durch eine Grapefruit ersetzt, das Ergebnis hat mich umgehauen. Diese herb-süß-sauere Creme war der Hammer. Leider hat sich dieses Erfolgserlebnis nie wieder wiederholt. Die Angaben eine Grapefruit und vier Eier sind ja auch solch nicht reproduzierbaren Mengen. Mal hast du eine große Grapefruit und große Eier, mal… nicht.

Nun bin einen Schritt weiter gegangen. Heute ist meinen ersten Erdbeer-Rhabarber-Curd entstanden. Er schmeckt süß-sauer und duftet himmlisch. Die Farbe ist wie für ein Prinzessinenmärchen mit Happyend gemixt. Die Kamera kann das gar nicht richtig wiedergeben, also müsst ihr mir das glauben.

Apfelkuchen

„Saftiger geht’s nicht!“ war der Untertitel von diesem Rezept aus dem Backbuch „Kuchen & Torten für jeden Anlass“. Saftig ist der Kuchen wirklich, unserer war auch etwas (zutatenbedingt) sauer, hat uns aber trotzdem super geschmeckt – wir sind nun mal leidenschaftliche Kuchenesser.

Eier mit Pilzen…

… und einer Tomate und einem Brötchen.

Heute haben wir wieder ein neues Rezept ausprobiert. Aus dem Buch „Wir kochen gut“ vom Verlag für die Frau. Es hat ok geschmeckt, das nächste Mal sind wir bestimmt nicht so sparsam mit dem Salz wie heute…