Nippon Connection

Im vergangenen Jahr waren mein Mann und ich in Düsseldorf zum Japantag gefahren. In diesem Jahr sind wir nicht so weit gereist, um etwas japanische Kultur zu schnuppern. Nur nach Frankfurt am Main.

Am Dienstag hat hier das 19. Japanische Filmfestival Nippon Connection angefangen. Heute waren wir in dem Vortrag „Umami und dashi –
Das Geheimnis der authentischen japanischen Küche“. Generalkonsulin Setsuko Kawahara und ihre Köchin Kyoko Gonda haben versucht, den Zuhörern die alltägliche japanische Küche näher zu bringen.

Uns war es schon vorher klar, dass Sushi in Japan nicht drei Mal am Tag gegessen wird. Heute haben wir einen kleinen Einblick bekommen, was und wie in Japan nicht in Restaurants sondern zuhause zubereitet wird, z.B. eingelegter Spinat, gebratener Lachs und eine würzige Fleischsauce.

Nach dem Vortrag konnte man noch Fragen stellen. Diese waren auch interessant, wie auch die Antworten darauf. Nach dem Vortrag haben wir uns noch mehr japanisches Essen schmecken lassen. Lecker!

Wandern im Odenwald 03/2019

Im letzten Jahr sind mein Mann und ich nur wenig gewandert. Das hatte wie immer viele verschiedene Gründe. Aber heute haben wir für uns die diesjährige Wandersaison eingeläutet. Eine leichte 10km-Wandertour für den Wiedereinstieg war in unserem Wanderführer schnell gefunden: Eine Runde in der Nähe von Erbach (Odenwald). Und das Wetter hat auch mitgespielt: blauer Himmel und Sonne satt.

Vom Erbach Bahnhof liefen wir zuerst zu „Not Gottes“:

Zum Wildpark „Brudergrund“:

Durch Rossbach zur Mossauer Höhe:

Durch den Wald:

An dem dem Aussichtstempel auf der Sophienhöhe vorbei:

Zurück nach Erbach:


Hessen: Wasserkuppe

In meinem Blog ist zur Zeit nicht viel los und, wie so oft, ist es kein Zeichen dafür, dass es nichts zu erzählen gibt. Es ist viel los. Aber es sind keine weltbewegende Dinge, keine globalen Ereignisse, sondern ganz einfaches Leben 1.0.

Letzte Woche zum Beispiel waren mein Mann und ich dem grau-nassen Wetter unseren Städtchens entflohen und waren auf der Wasserkuppe rodeln. Wer denkt, Rodeln ist was für kleine Kinder, irrt. Es hat riesig Spaß gemacht und die ganzen blauen Flecken können das nicht schmälern.

Das Wetter war wunderbar. Schaut euch diesen blauen Himmel an! Schon allein, um sich mitten im durchgehend grauen Winter einige Stunden in der Sonne zu aalen, hat sich dieser Ausflug für uns gelohnt.

Nach wilden Rodelpartien haben wir auch einen Spaziergang zum Radom unternommen. Wenn man den Paragleitern zuschaut, bleibt einem die Luft weg. Aber auch die Aussicht auf die Rhönlandschaft ist atemberaubend, wie sie sich vor einem ausbreitet, schneebedeckt, in tief hängende zarte Nebelschwaden gehüllt. Wunderschön!

Gartenjahr 2018: Landesgartenschau

Vor einer Woche haben wir endlich den langen Weg nach Bad Schwalbach auf uns genommen und waren auf der hessischen Landesgartenschau. Zweieinhalb Stunden hin und zwei zurück, mit Bus und Bahn für ein solches Idyll:

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Gemütlich schlenderten wir zwischen den Blumen- und Gemüsebeeten. In meinem Kopf wurde eine Habich-Brauchich-Liste aktualisiert. Auch bei den Insektenhotels blieb ich länger stehen, um Ideen zu holen und mir zu merken, was ich besser machen würde.

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Die meisten Pflanzen waren beschriftet und auch sonst gab es viele Möglichkeiten sich über Pflanzenwelt und Gartengestaltung zu informieren. Hier (Bild unten) haben wir anhand der Baumrinde geraten, welche Bäume das sein sollen. Unsere Trefferquote war bescheiden.

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Mehrmals haben wir uns von leckeren Gerüchen zu Naschpausen mit schönen Aussichten verleiten lassen, deswegen hat sich der Tag ein bisschen wie ein gemütlicher Picknickausflug angefüllt… Sonne, schöne Natur, leckeres Essen… und alles ganz entspannt!

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In der Blumenschau waren kunstvolle Blumenarrangements. Auch sehr ausgefallene Kombinationen von Blumen mit Paprika, Äpfeln, jungen Bananenfruchtständen und sogar Venusfliegenfallen. Alles viel zu groß fürs Wohnzimmer, aber wünderhübsch anzuschauen.

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Beim Schlendern zwischen den Blumen- und Gemüsebeeten und im Liegestuhl auf die Fontäne blickend, konnte ich gut abschalten und mal ausnahmsweise nicht an die Arbeit denken. Und obwohl wir fast den ganzen Tag auf den Beinen waren, war ich am Abend gut ausgeruht.

Haftungsausschluss: Die in diesem Beitrag genannten Orte/Veranstaltungen habe ich privat besucht. Ich habe kein Geld oder Dienstleistungen erhalten, um für diese zu werben.

Hessen: Geldmuseum

Mein Mann hat schon vor einiger Zeit das Geldmuseum in Frankfurt/Main auf unsere Liste der Orte gesetzt, wo wir mal hingehen oder hinfahren wollen. Nun waren wir da.

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Wir haben an einer Führung teilgenommen. Der Kurator hat von Anfang an Rücksicht auf Kinder genommen, hatte ein außergewöhnliches Gespür für die Interessen der Gruppe, gab allen Zeit sich auf eigene Faust umzuschauen und vergaß doch niemanden, wenn es weiter in den nächsten Raum ging.

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Es gibt hier eine beachtliche Sammlung der Münzen aus verschiedenen Ländern und Epochen. Auch Scheine aus aller Welt sieht man hier. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Geldschein aus Australien gesehen, er hatte einen durchsichtigen Streifen. Auf den Geldscheinen von den Inseln Fiji und Barbados sind wunderschöne Vögel abgebildet. Überhaupt, viele Scheine sehen wie kleine Kunstwerke aus.

Auch über Fälschungen von Geldscheinen und auch Münzen und darüber, wie man sie erkennt, wird man hier aufgeklärt. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie täuschend echt manche Fälschungen aussehen. Da aber das Geld auch schon früher gefälscht wurde, gibt es auch historische Informationen darüber.

Wer Interesse hat kann sich hier über Inflationen, Deflationen, Bar- und Buchgeld und Geldpolitik informieren. Ganz viele Besucher unserer Gruppe waren scharf darauf am Ende der Führung einen echten Goldbarren in der Hand halten zu dürfen. Ich hab’s auch gemacht, was aber daran „cool“ ist, verstehe ich irgendwie nicht. Mein Mann hat versucht, es mir zu erklären, ich kapiere es trotzdem nicht…