Insektenwiese

Vor einigen Jahren hat mein Mann unsere erste kleine Insektenwiese angelegt, dann haben wir sie vergrößert und nun seht:

Dank ausreichend Regen in diesem Jahr ist sie prächtig geworden und wird rege besucht.

Regen für den Garten

Das Wetter ist in unserem Städtchen in diesem Jahr perfekt für den Garten. Total ausgewogen. Sonne, Regen, Wärme, Wolken. Unsere Pflanzen und Beikräuter sprießen und gedeihen und dabei hätte ich die letzten Tage so gerne ausschließlich vor dem Fernseher verbracht, um kein einziges Spiel der Eishockey WM zu verpassen. Das deutsche Team kam ins Halbfinale, aber verlor dann leider gegen das US-amerikanische Team. Dabei habe ich unserem Team so sehr einen Sieg gewünscht. Ich hätte heulen können.

Ein Gang in den Garten lenkt ab. Gras zupfen, Beikräuter entfernen. Molchis im Teich zählen. Blumen fotografieren.

Der WM Sieger ist übrigens das Team Canada 🇨🇦 .

Molchis

Zwar komme ich in den letzten Tagen nur wenig zum Lesen oder Kommentieren, aber trotzdem möchte ich euch unsere diesjährigen Teichmolche zeigen. Es sind mindestens sieben, die lässig umher schwimmen, ab und an nach Luft schnappen und die schwarzen Markusfliegen, die ins Wasser gefallen sind, futtern.

Das Wasser in unserem Mini-Teich ist zwar klar, aber die Algen haben sich mächtig vermehrt. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich so eine fürchterliche Frostbeule bin und die Reinigung des Teichs so lange hinausgezögert habe, bis wir die kleinen Kerlchen im Wasser entdeckten. Danach wollten wir sie einerseits nicht im Teich stören, andererseits wussten wir auch nicht, ob sie eventuell sogar schon gelaicht haben. So ist es aus dem Frühjahrsputz nichts geworden.

Aber unsere Molchis mögen diese Algen total. Sie nutzen diese als Kissen beim Sonnenbaden und als Versteck, in dem sie schnell verschwinden und aus dem sie hinaus spähen können. Wir haben den Eindruck, dass dank den Algen sich unsere Molchis viel wohler als sonst in unserem Mini-Teich fühlen. Sie sind viel entspannter als sonst.

Auf ein Neues!

Wir starten einen neuen Versuch. Wievielter ist es? Hm, gute Frage! Die Zierkirsche war schon da, als wir hier eingezogen sind. Nachdem sie sich verabschiedet hat und unsere Vermieter ohne Vorwarnung den Efeu entfernen ließen, blieb ein ein Meter hohes Pflänzchen stehen. Das war unser erster Versuch: eine Traubenkirsche.

Als unsere Traubenkirsche die ersten Früchte bekam, konnten wir sie genauer bestimmen. Sie hat sich als eine nicht einheimische schnell wachsende Variante der Traubenkirsche herausgestellt. Diese Erkenntnis hat ihr Schicksal besiegelt. Mein Mann hat sie entfernt und wir starteten unseren zweiten Versuch: eine Felsenbirne.

Felsenbirne_in_Blüte

Die Felsenbirne war wegen ihrer Beeren mein Favorit. Ich naschte die Beeren mit der Amsel um die Wette. Leider vertrug sie die Trockenheit doch nicht so wie es uns in der Baumschule gesagt wurde. Sie ist im vergangenen Herbst eingegangen. Wir haben noch abgewartet, ob sie in diesem Frühjahr doch wieder kommt. Doch das tat sie nicht.

Also haben wir uns nun aus der selben Baumschule neue Pflanzen geholt. Bei unserem dritten Versuch schicken wir Feuerdorn ins Rennen. Wir haben drei Pflanzen mit orangefarbenen und roten Beeren gekauft. Gestern hat mein Mann sie eingepflanzt.

Feuerdorn

Wir hoffen, dass der Feuerdorn nicht nur Sichtschutz und tollen Anblick bietet, wenn er groß ist. Mehr wünschen wir uns, dass die Amseln was zum Futtern haben, dass die Meisen einen Landeplatz haben und dass die Pflanzen irgendwann mal so groß sind, dass Vögel darin nisten können. Werdet ihr uns die Daumen drücken, dass unser Versuch diesmal gelingt?

Bienenhotel 2021

Das Bienenhotel, das wir vor einiger Zeit gebaut haben, ist zwar von den Wildbienen gut angenommen worden, aber die Zeit war reif für etwas größeres. Nun bauen wir ein neues Bienenhotel.

Der Rohbau ist fertig und jetzt arbeiten wir noch an den „Einzelzimmern“ des Hotels, den Schilfröhrchen. Wenn alles gut geht, dann werden wir das neue Hotel noch kommende Woche im Garten aufstellen. Drückt uns die Daumen!