Flauschiges

Mein Mann lässt immer etwas Klee beim Rasenmähen stehen und der Klee wird genau so gut von unseren flauschigen Besuchern frequentiert wie die Kornblumen und die wilde Malven:

Als ich gestern die wuchernde Melisse etwas zurück geschnitten habe, habe ich auf den Blattunterseiten zwei flauschige Raupen entdeckt. Sie waren gerade 2,5 cm lang und wie erstarrt. Die Blätter habe ich von den Zweigen getrennt und zu der Pflanze zurück gelegt. Nachts gabt es einen Regenschauer. Heute haben wir eine der beiden Raupen beim Fressen beobachtet. Also geht es mindestens einer der beiden Raupen gut.

Wenn wir die Raupen richtig bestimmt haben, dann werden im nächsten Sommer „Augsburger Bären“ daraus. Ein wohl selten gewordener Schmetterling… Nun halten wir Ausschau nach weiteren Raupen… auch an den Brenneseln und an der Haselnuss… Drückt uns bitte die Daumen!

Insektenwiese

Vor einigen Jahren hat mein Mann unsere erste kleine Insektenwiese angelegt, dann haben wir sie vergrößert und nun seht:

Dank ausreichend Regen in diesem Jahr ist sie prächtig geworden und wird rege besucht.

Ahornblüte

Wenn man zur Zeit mit offenen Augen durch die Gegend läuft, kann man eine solche zarte Ahornblüte entdecken. Auch unsere Feld-Ahorn-Hecke blüht gerade unauffällig und lockt die Bienen und aktuell auch die Markusfliegen an, die in diesem April in großen Schwärmen aufgetaucht sind. Aber die Ahornblüte auf diesen Fotos habe ich vor zwei Jahren aus dem Fenster auf Arbeit gemacht. Wahrscheinlich blühen die Bäume gerade auch…

Bienenhotel 2021

Das Bienenhotel, das wir vor einiger Zeit gebaut haben, ist zwar von den Wildbienen gut angenommen worden, aber die Zeit war reif für etwas größeres. Nun bauen wir ein neues Bienenhotel.

Der Rohbau ist fertig und jetzt arbeiten wir noch an den „Einzelzimmern“ des Hotels, den Schilfröhrchen. Wenn alles gut geht, dann werden wir das neue Hotel noch kommende Woche im Garten aufstellen. Drückt uns die Daumen!

Sonntagspaziergang

Als mein Mann und ich vor einer Woche einen Sonntagspaziergang gemacht haben, fotografierte ich zugefrorene Bäche und Pfützen. Daran, ohne Mütze aus dem Haus zu gehen, war gar nicht zu denken. Heute schien wie vor einer Woche die Sonne. Der Schnee und das Eis sind geschmolzen. Und als wir aus dem halbwegs schattigen Wald auf die Feldwege traten, dauerte es nicht lange bis wir die Jacken ausziehen mussten. Die Sonne brutzelte gnadenlos.

Auf unserem Spaziergang haben wir eine Biene und einen gelben Schmetterling, einen Buntspecht und einen Raben sowie einen übers Feld hoppelnden Hasen gesehen. Alles ist wie aus der Starre erwacht.

Erst gestern haben wir die ersten drei Zwergiriden in unserem Garten entdeckt. Nach dem heutigen Spaziergang sahen wir, dass es schon viermal so viele geworden sind. Sie strecken sich der Sonne entgegen.


„Zwergiriden“ ist der Plural von Zwergiris.