Curd, so oder so…

Lemon Curd. Wer kennt ihn nicht? Ab und zu mache ich ihn auch selbst. Ab und zu mit zufriedenstellenden Ergebnissen.

Vor ein paar Jahren habe ich die Zitronen durch eine Grapefruit ersetzt, das Ergebnis hat mich umgehauen. Diese herb-süß-sauere Creme war der Hammer. Leider hat sich dieses Erfolgserlebnis nie wieder wiederholt. Die Angaben eine Grapefruit und vier Eier sind ja auch solch nicht reproduzierbaren Mengen. Mal hast du eine große Grapefruit und große Eier, mal… nicht.

Nun bin einen Schritt weiter gegangen. Heute ist meinen ersten Erdbeer-Rhabarber-Curd entstanden. Er schmeckt süß-sauer und duftet himmlisch. Die Farbe ist wie für ein Prinzessinenmärchen mit Happyend gemixt. Die Kamera kann das gar nicht richtig wiedergeben, also müsst ihr mir das glauben.

Auflösung des Sonntagsrätsels

Ich gebe zu es war nicht einfach zu erraten, was ich da miteinander kombiniert habe: Birnen und Kartoffeln. Aber die Idee stammt nicht von mir und im Internet findet man ganz viele Rezeptvariationen und noch mehr Ideen zum Aufpeppen von Kartoffelmarmelade.

Mich hat die Anekdote einer sehr netten und sehr gesprächigen Backwarenverkäuferin inspiriert. Eine Nachbarin hat ihr ein Gläschen Birnen-Kartoffel-Marmelade geschenkt. Als sie diese gekostet hat, meinte sie wohl: Igit, das schmeckt ja nach rohen Kartoffeln! Woraufhin ihr Ehemann antwortete: Ich weiß, nicht was du hast, das schmeckt doch wunderbar nach Birnen!

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Zutaten für meine Birnen-Kartoffel-Marmelade:

600 g (geputzte, in Stücke geschnittene) Birnen
400 g (geschälte und gewürfelte) Kartoffeln
500g Gelierzucker 2:1
100 ml Wasser + Wasser zum Vorkochen der Kartoffeln

Die gewürfelten Kartoffeln etwa 10 Minuten kochen. Wasser abgießen. Birnen, Gelierzicker und 100 ml Wasser zu den Kartoffeln geben und zum Kochen bringen. 3-5 Minuten kochen, anschließend pürieren und in Gläser abfüllen.

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So verrückt sich dieses Rezept anhört, aber das Resultat ist lecker. Ich schmecke den Kartoffelgeschmack gar nicht heraus und merke nur an der cremigen Konsistenz der Marmelade, dass den Birnen etwas beigemischt wurde. Mein Mann schmeckt auch die Kartoffeln heraus, aber ihm schmeckt die Marmelade trotzdem auch.

Sonntagsrätsel

Ab und zu koche ich eine, milde gesagt, ungewöhnliche Marmelade. Hier habe ich schon von meiner Nachtschattenkonfitüre und meiner Rote-Bete-Konfitüre berichtet. Gestern habe ich die letzte Marmelade für dieses Jahr gekocht:

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Mein Mann meinte dazu: „Sie ist so ungewöhnlich wie Wurst mit Nutella zu essen…“

Was denkt ihr, welche zwei pflanzlichen Zutaten (neben dem Zucker) habe ich hier zu einer Marmelade verarbeitet?

Auflösung: am Mittwoch 20. Dezember um 12:00 -> hier

Detox-Drink

Noch vor Weihnachten haben wir uns das Buch „Grüne Smoothies – Die Energiebooster“ von Fern Green gekauft. Hier findet man Rezepte für Säfte, Smoothies, Shots und Pflanzenmilch. Zuerst haben wir mit dem Mixer Pinienkernmilch, Ingwershot, Papaya-Spinat-Coctail und Co. gemacht. Dann brachten wir von meiner Schwiegermama ihren Entsafter und können nun auch den Lila-Laune-Saft und den roten Schönheitstrunk zubereiten. Diese Woche haben wir Detox-Drink gemacht: 1/4 Galiamelone, 1 roter Apfel, 2 Stangen Staudensellerie und 1/4 Wirsing ergeben entsaftet 1 Glas Detox-Drink…

2016-03-30-(3)

Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, die meisten „grünen“ Säfte, die wir gemacht haben, hatten eine komische Farbe. Geschmeckt hat er sehr viel besser als seine Farbe vermuten lässt. Sehr erfrischend dank der Melone und ordentlich scharf dank dem Sellerie!
Achtung: Wer denkt bei der Herstellung alleine mit einem Mixer auskommen zu können, dem sei’s gesagt: das klappt nicht! Wir haben das getestet! :-)