Kaffee-Konfitüre

Um unsere Vorräte wieder etwas aufzufüllen, habe ich in diesem Jahr wieder verschiedene Konfitüren gemacht. Banane- und Kirsch-Banane-Konfitüre. Aprikosen-Honigmelone- und Birnenkonfitüre. Mango-Bananen-Konfitüre mit Kokosraspeln. Alles total lecker!

Als letztes habe ich aber etwas ganz neues ausprobiert, eine Konfitüre aus Bananen, Orangensaft und Kaffee. Ich habe schon Konfitüren aus Tomaten und aus roter Bete gemacht, aber das ist die verrückteste von allen, denn ich musste geschlagene zwei Stunden am Herd stehen und rühren… Da ich mit so einer Art von Konfitüre keine Erfahrung habe, bleibe ich skeptisch, was die Haltbarkeit angeht. Aber noch sehen alle Gläser gut aus:

Mohnstriezel

Vor zwei Jahren haben mein Mann und ich das erste Mal Plunderteig selbst gemacht. Es ist zwar aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich. Heute haben wir wieder Mohnstriezel daraus gebacken. Sie schmecken herrlich, butterweich, ganz zart und… sind wahre Kalorienbomben :-D

Aber natürlich werden sie nicht alle auf einmal verputzt. Die Hälfte haben wir eingefroren, solange sie frisch sind.

Kulitsch / Кулич

Für das heutige russisch-orthodoxe Osterfest habe ich einen Kulitsch gebacken. Das ist ein Osterkuchen aus Hefeteig mit Rosinen, Orangeat, Zitronat und mit Zuckerglasur. Das Internet ist zwar voller Kulitsch-Rezepte, aber mein Lieblingsrezept habe ich noch nicht gefunden.

Ich wünsche euch, meine liebe Leser, Liebe, Freude und neue Hoffnung!

Fernweh-Adventskalender: Japan – 23. Türchen

Eine Möglichkeit verschiedene Spezialitäten auf einmal zu probieren ist Bento. Das ist die japanische Lunchbox, die man zuhause selbst zubereitet oder unterwegs kauft. Unsere hier ist in einem speziellen Bentoladen gekauft:

Was haben wir denn da? Eingelegter Ingwer, Sushi, Tempura, Zuckerschotten, Lotusscheibchen, Shrimps, Tamagoyaki (japanisches gerolltes Omelett), Sojasoße, Orangenstückchen und Mochi (kleine Reisküchlein). Mhhh!

Fernweh-Adventskalender: Japan – 21. Türchen

Schon wieder Essen? Ja! Dieser Teller Reis mit Tempura war das i-Tüpfelchen eines sehr langen Tages.

Die Fahrt von Odawara nach Tokyo hat sich in die Länge gezogen, weil unser Bus kurz vor Tokyo in einen Stau geraten war. Unsere letzte Mahlzeit – eine leckere aber kleine Fischbulette am Stiel – war acht Stunden her. Alle waren schon am Verhungern! Daher wurde ganz schnell im Hotel eingecheckt, sich ganz kurz erfrischt, nur ein Paar Selfies vor Kaminari-mon gemacht, damit man bald mit hungrigen Blicken die Lokale unsicher machen konnte. Dabei wurden alle Lokale, vor denen Menschenschlangen waren, links liegen gelassen. Ihr erinnert euch, die Fischbulette war wirklich klein?!

Mir war es nach Tempura. Und die Plastikmodelle im Schaufenster sahen vielversprechend aus. Ich habe es nicht bereut. Im tiefen Teller wurde Reis mit Tempura serviert, dazu gab es eine heiße klare Suppe. Ich hatte im Tempura-Teig frittierte Kürbisspalte, Okraschotte, Schrimp und kleinen Fisch (Foto oben) genommen. Sieht es nicht lecker aus?!

Dazu konnte man sich übrigens, so viel man wollte, Wasser oder grünen Tee holen. Oh, das habe ich ja noch gar nicht erzählt. In keinem Lokal während der ganzen Reise hat man von uns in Japan Geld fürs stille Wasser verlangt. Sobald man in einem Lokal Platz genommen hatte, bekam man ein Glas mit stillem Wasser.