Ein magischer Abend

[WERBUNG] Vorsorglich markiere ich diesen Post als Werbung. Wer kann es schließlich vorhersehen, ob meine Besucherzahlen nach diesem Post durch die Decke gehen?…

Angefangen hat alles mit meinem Geburtstag. Mein Mann schenkt mir immer ganz tolle Erlebnisse, die dann später zu wundervollen Erinnerungen werden. Könnt ihr euch an unsere Alpaka-Wanderung erinnern? Das war wunderbar!

In diesem Jahr habe ich Tickets für eine magische Onlineshow mit Pit Hartling bekommen. Mein Mann hat davon aus der Frankfurter Rundschau erfahren. Alleine mit Tickets war es aber nicht getan. Letzte Woche bekamen wir einen Briefumschlag mit Requisiten für die Show. Ein paar Tage später kamen die Zugangsdaten für die Show per Mail. Die Vorfreude war groß. Die angenehme Spannung war kaum in Worte zu fassen. So fühlen sich wahrscheinlich die Kinder, wenn im Adventskalender nur noch wenige Türchen zu sind…

Am Sonntag Abend war es dann so weit.

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Im freien Fall

Etwa vor 15 Jahren ist dieses Bungee-Jumping-Würmchen in einer Informatikvorlesung entstanden. Vor Kurzem ist es mir zufällig wieder in die Hände gefallen und wirft viele Fragen auf. In wie vielen Sekunden seit dem Sprung legt das Würmchen 20 Meter zurück? In der wievielten Sekunde nach dem Sprung legt das Würmchen 20 Meter zurück? Warum pendelt das Würmchen so stark? Darf man den Luftwiderstand überhaupt vernachlässigen, wenn das Würmchen so stark pendelt? Wie hoch sollte die Brücke mindestens sein, damit das Würmchen keinen Schaden erleidet? Und was hat das mit Informatik zu tun?

Sonntagspaziergang

Als mein Mann und ich vor einer Woche einen Sonntagspaziergang gemacht haben, fotografierte ich zugefrorene Bäche und Pfützen. Daran, ohne Mütze aus dem Haus zu gehen, war gar nicht zu denken. Heute schien wie vor einer Woche die Sonne. Der Schnee und das Eis sind geschmolzen. Und als wir aus dem halbwegs schattigen Wald auf die Feldwege traten, dauerte es nicht lange bis wir die Jacken ausziehen mussten. Die Sonne brutzelte gnadenlos.

Auf unserem Spaziergang haben wir eine Biene und einen gelben Schmetterling, einen Buntspecht und einen Raben sowie einen übers Feld hoppelnden Hasen gesehen. Alles ist wie aus der Starre erwacht.

Erst gestern haben wir die ersten drei Zwergiriden in unserem Garten entdeckt. Nach dem heutigen Spaziergang sahen wir, dass es schon viermal so viele geworden sind. Sie strecken sich der Sonne entgegen.


„Zwergiriden“ ist der Plural von Zwergiris.

Eine Rückkehr? Jain.

Kann sich noch jemand an meinen letzten Beitrag erinnern? Das ist knapp 19 Wochen her. Es war zu Ostern. Während in vielen Bildungseinrichtungen in Deutschland die verlängerten Ferien waren, wurden bei mir auf Arbeit die Osterferien kurzerhand abgeschafft, also musste alles, was für gewöhnlich in den Ferien nach- und vorbereitet wurde, irgendwo dazwischen geschoben, nachts oder am Wochenende erledigt werden. Die Grenze zwischen Arbeitsleben und Privatleben verschwamm. Von früh bis spät in die Nacht, oft auch am Wochenende saßen mein Mann und ich im Homeoffice die meiste Zeit einander gegenüber, sahen uns über unsere Rücken an Rücken stehenden Bildschirme und arbeiteten. Die meiste Zeit? :-) wenn die Videokonferenzen von meinem Mann auf die selben Zeiten fielen, als ich per Videokonferenz unterrichtete, wich er mit seinem Laptop in die Küche aus. Wir haben eine Routine entwickelt, zu der die Gartenpflege und auch ein täglicher Abendspaziergang gehörten. Als das Semester für mich zu Ende war, war ich mit meinen 222 Überstunden in 18 Wochen mehr als urlaubsreif. Mein Mann hat seine Überstunden schon gar nicht mehr gezählt… Und so total ausgelaugt und mit den Nerven am Ende stürzten wir uns kopfüber in unseren zweiwöchigen Urlaub. Und was soll ich sagen? In der zweiten Woche habe ich noch kaum an die Arbeit gedacht. Zwar kann von Tiefenentspannung keine Rede sein, aber ich fühle mich gut erholt.

Wie wird es aber hier, auf meiner Chaosinsel, weiter laufen? Ich weiß es nicht. In einer Woche beginnt der Unterricht, noch habe ich keine Vorstellung davon wie es in der Praxis aussehen wird, weil schon die Theorie so verrückt klingt: Erste Stunde – online-Unterricht per Videokonferenz, Pause, zweite Stunde – Präsenzunterricht mit einer auf zwei Räume geteilten Klasse usw. Und in der Woche darauf wird getauscht, dh. zuerst Präsenz Unterricht in zwei Räumen gleichzeitig und danach Videokonferenzunterricht. Um die zwei Räume digital miteinander zu verbinden, haben zwei Kollegen und ich in den Ferien Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, eine Möglichkeit nach der anderen ausprobiert, meine Kollegin hat sogar ihre ganze Familie eingespannt, mal hat uns ihr Mann, mal ihr erwachsener Sohn mit der Technik geholfen, aber es klappte nichts. Und so bleibt uns doch nichts anderes übrig, es so zu machen wie meine Vorgesetzte es von Anfang an gesagt hatte: “ Ich würde an eurer Stelle einfach alle 10 Minuten von einem Raum in den anderen gehen.“ In den anderen Einrichtungen wurde das schon in den Wochen vor den Sommerferien der unterrichtsfreie Zeit so gemacht, während wir noch den kompletten Unterricht per Videokonferenz gemacht hatten. Somit wird auch dieses Semester (nur eben auf seine besondere Art) spannend und ich kann nicht voraussagen, ob ich zum posten kommen werde oder nicht. Wenn ja, würde ich euch unsere Gartenschätze samt Tomatenernte und die Orte in Hessen zeigen, die mein Mann und ich für uns im Urlaub entdeckt haben. Wart ihr schon mal zum Beispiel in Seligenstadt?

Ziele für das neue Jahr

Liebe Leser,

seid ihr gut in das neue Jahr reingerutscht? Ich wünsche euch ein friedliches und gesundes Jahr 2020! Was für eine geniale Zahl!

Schon im vergangenen Jahr haben mein Mann und ich keine Vorsätze für das neue Jahr gemacht, sondern konkrete und möglichst realistische Ziele gesetzt. Am Ende des Jahres wurde gezählt. Wir haben 64% von allen unseren Ziele erreicht und sind stolz auf uns.

Da es im vergangenen Jahr so gut geklappt hat, haben wir auch in diesem Jahr unsere Ziele konkret formuliert, ausgedruckt und in der Küche zum Abhaken aufgehängt. Dabei haben wir die Formulierungen wie „Familie und Freunde öfter Freunde besuchen“ und „eine neue Sprache lernen“ links liegen gelassen, weil der Erfolg für uns schlecht messbar schien. Dafür haben wir „I. und P. besuchen“ und „im Online-Sprachkurs … Punkte erreichen“ geschrieben.

Wer Lust hat, kann sich meine odt-Datei als Grundlage für seine eigene Liste der Jahresziele nehmen und so viele Ziele hineinschreiben, wie in einem Jahr realistisch zu schaffen ist.

Hier ist einmal meine odt-Datei zum Bearbeiten und einmal eine pdf-Datei, die als kleine Ausfüllhilfe gedacht ist:

Das Bildchen, das in diesen Dateien und diesem Beitrag verwendet wird, habe ich gestern selbst erstellt. Mein chaoslady-Zeichen habe ich darin weggelassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr das Bildchen für nicht kommerzielle Zwecke verwenden und verändern.