Motivation fürs neue Jahr

Da wir noch nicht müde sind, den Widrigkeiten des Hobbygärtnerlebens zu trotzen, haben wir uns für dieses Jahr wieder einen Abreißkalender für Hobbygärtner besorgt. Wir haben vor ein paar Jahren schon einmal gute Erfahrungen damit gemacht und wollen uns in diesem Jahr wieder darauf verlassen. Es gibt darin nicht nur Erinnerungen an anstehende Gartenarbeiten, Bauernregeln, Pflanzeninfos und Pflegehinweise, sondern auch Sachen zum Schmunzeln. Heute wurde darin Mutter von Goethe zitiert:

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid,
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile,
so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet
aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie
und 1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit des viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

von Katharina Elisabeth Goethe (1731 – 1808)

Ich finde diesen Spruch ganz lieb und so schön passend für den Jahresbeginn.

Feiertage

Vor drei Jahren wurden auf meiner Arbeit wichtige jährlichen Termine in den Dezember gelegt, so dass ich plötzlich Jahr ein Jahr aus bis über beide Ohren im doppelten Stress steckte. In diesem Jahr hat sich an den Terminen nichts geändert, aber auf unerklärliche Weise hatte ich drei Adventskalender zusammengestellt, mit meinem Schatz Plätzchen gebacken und auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, Weihnachtspost geschrieben, ein paar Geschenke besorgt, wir haben sogar meinen Bruder in Regensburg besucht und ich bin trotzdem auch mit meiner Arbeit fertig geworden. Also war ich zwar vom Bildschirm verschwunden, aber die Vorweihnachtszeit ist für mich persönlich sehr schön und friedlich gewesen.

Von ganzem Herzen wünsche ich auch euch wundervolle und friedliche Feiertage, einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.

weihnachtskarte

Reformationsbrötchen

Gar nicht erholt sind wir aus Wien zurück, aber wir klagen nicht, denn ein Faulenzurlaub kam für uns von Anfang an nicht in Frage. Aber darüber erzähle ich in einem nächsten Post… Heute wurden erstmal wieder selbst gebackene Reformationsbrötchen genascht:
2015-10-31-ReformationsbroetchenNun ist es wohl endgültig zur Tradition geworden, ich backe uns die Reformationsbrötchen selbst!

Wochenglück 241015

Die ausklingende Woche war für mich aufregend und ereignisreich. Wenn ich zurückdenke, fallen mir zwar glückliche und traurige Momente ein, aber nur glückliche möchte ich teilen… um sie zu vermehren!

Da hat mein Schatz einen leckeren Apfelkuchen gebacken:

Was war er lecker!

Sieben Jahre leben wir nun schon in Hessen und am Sonntag waren wir zum erstem Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Damit unser Besuch auf der Buchmesse nicht in Gerenne ausartet, haben wir uns nur drei Ziele gesetzt: die wissenschaftlichen Verlage, die osteuropäischen Verlage und der diesjährige Ehrengast der Buchmesse – Indonesien.
2015-10-18-frankfurter-buchmesse
Die Atmosphäre auf der Leipziger Buchmesse fand ich besser als hier, aber mit der Zeit werde ich auch die Frankfurter Buchmesse lieb gewinnen.

Seit Langem habe ich wieder Brot selbst gebacken. Das Rezept klang so genial einfach und die Zutaten so lecker, dass ich das Nachbacken nicht lange aufgeschoben habe. Das ist ein Brot mit Walnüssen und Karotten:
2015-10-19-walnussbrot
Dieses Brot hat mir und meinem Schatz einfach super geschmeckt!

Am Mittwoch ging es „Zurück in die Zukunft“. Mit Kollegen von meinem Schatz haben wir im Kino unserer Stadt alle drei Teile des Films geschaut. Ein DeLorean stand lässig geparkt vor dem Kinoeingang:
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Nach einem arbeitsreichen Tag und anschließend drei Filmen war man einfach nur erledigt, aber ich bereue nichts!

Zum Glück ist am Donnerstag mein Kürbiscurry mit grünen Bohnen nicht so scharf geworden:
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Keinen Tag zu früh haben wir heute, am Samstag, die Reiseunterlagen für unseren Kurztrip nach Wien erhalten, sonst wäre es ein auf eine andere Art unvergesslicher Urlaub geworden:
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Diese Woche freue ich mich auch über meine gelungene selbst gestrickte Herbstdeko:
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Aber auch solche Kleinigkeiten wie das herbstliche Gelb unserer Ahornhecke, zwei vollendete Projekte für die Arbeit und ein neuer Kalender für die Küche bereiteten mir große Freude…

… und deswegen verlinke ich alle diese Glücksmomente dieser Woche beim Wochen(glück)-Rückblick bei Fräulein Ordnung.

Nachgebacken: Hefezopf

Bei uns gibt es zur Zeit sehr viel Trubel, es kommt alles auf einmal, so dass ich kaum einen Augenblick finde, die Veränderungen bewusst wahrzunehmen oder mich selbst auf die Schulter zu klopfen, weil ich wieder etwas vollbracht habe…
Aber das hier, diesen Hefezopf habe ich am vergangenen Samstag gebacken:
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Das Rezept hatte ich von Charlie (Blog: häkelstern).

Die Zubereitung war ganz einfach. Ich habe den Teig gemacht und ins Warme gestellt, dann waren wir in der Stadtbibliothek, als wir zurück waren, musste ich nur noch den Zopf aus dem Teig flechten (wobei mir mein Schatz helfen musste… es sieht alles verkehrt herum aus, wenn man nicht die eigene Haare flicht…) und diesen backen.

Dieses Rezept würde ich gern immer wieder benutzen, aber die nächsten Male nehme ich die doppelte Menge Zucker… Mit der im Rezept angegebener Zuckermenge, war dieser Hefezopf für mich nicht süß genug. Ich stehe auf süßes Hefegebäck!