Diese Woche haben mein Mann und ich meine Eltern in einer ganz kleinen Stadt in Sachsen besucht.

In ihrem Städtchen leben nur etwa fünf Tausend Leute. Ganz viele Plattenbauten stehen leer. Auch in dem Haus, in dem meine Eltern vorher fast zehn Jahre gelebt haben, sind nur noch vier Wohnungen bewohnt, obwohl in jedem von sechs Eingängen je achtzehn Wohnungen sind.
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Die Straßenbeleuchtung hier ist spärlich. Das hat meinem Mann und mir eine tolle Sternenbeobachtung ermöglicht, so einen Sternenhimmel haben wir bei uns in der Flughafennähe nicht… nie gesehen. Sogar als mal im Sommer in unserem Wohngebiet Straßenbeleuchtung ausgefallen war… auch dann nicht. Hier konnten wir die Milchstraße wunderbar erkennen. Genial.

Die meisten Autofahrer scheinen hier tiefenentspannt zu sein. Eine Bekannte hat uns aus dem Auto gesehen und angehalten, wir haben uns kurz mit ihr unterhalten, andere Autofahrer haben dahinter ruhig gewartet und dann gelassen das stehende Auto umfahren. Kein Hupen. Keine entnervte Gesten. Total ungewohnt für mich.

Einerseits ist hier wirklich nichts los, andererseits – Entschleunigung pur.

Ein Gedanke zu “„Kleinststadt“leben

  1. Das ist eine interessante Beobachtung… mein Mann hat das Astrologie-Hobby auch schnell aufgegeben, obwohl wir ländlich wohnen, ist es unmöglich viel vom Sternenhimmel zu sehen :o) lg, Raphaele

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