Ich habe schon einpaar verrückte Konfitüren gemacht. Aus Tomaten, aus Äpfeln mit Möhren, aus schwarzem Nachtschatten. Aber diese Konfitüre schlägt sie alle in ihrer Verrücktheit. Ich selbst esse Rote Bete nur in wenigen Gerichten, die ich aus meiner Kindheit kenne, z. B. Hering im Pelzmantel und Borsch. Aber mein Schatz mag sie gern und so habe ich mich an das interessant klingende Rezept heran gewagt.

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Diese Marmelade Konfitüre riecht genau so wenig nach Kümmel (obwohl welcher drin ist) wie nach gekochter Roter Bete. Sie riecht immernoch nach frischem Rote-Bete-Saft, schmeckt fruchtig und ist ausgewogen süß und scharf zugleich. Mein Mann isst sie zum Frühstück aufs dunkle Brot.

Rote-Bete-Konfitüre

(Quelle: „Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche“ von Kosmos Verlag)

Zutaten:
2 kleinere rote Bete (ca. 350 g)
Salz
etwas Kümmel
1/2 l Rote-Bete-Saft
350 g Gelierzucker 2:1
3-4 EL Zitronensaft
Cayennepfeffer
5 Blatt weiße Gelatine
2 EL Wodka oder Korn

Zubereitung:
Die Rote Bete in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Kümmel weich kochen. Kalt abschrecken, schälen und grob reiben.

Den Saft in einem Topf mit Gelierzucker vermischen, erhitzen und 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Rote Bete einrühren, mit Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer kräftig abschmecken. Nochmals kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Blatt für Blatt in die heiße Konfitüre rühren und darin auflösen. In heiß ausgespülte Gläser füllen, die Oberfläche mit etwas Alkohol beträufeln. Die Gläser verschließen und auf den Kopf gestellt abkühlen lassen.

Die Konfitüre ist 5-6 Monate haltbar. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

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12 Gedanken zu “Rote-Bete-Konfitüre

  1. sieht zwar sehr lecker aus und als salat mag ich die rote beete auch (nicht zu oft, aber ab und zu ganz ok)….. aber bei der vorstellung das morgens aufs brot zu schmieren schüttelt es mich dann doch ein bisschen. neeee… ich bin eine ganz eine süße und scharf ess ich nur abends *g*.
    trotzdem mal eine ganz ausgefallene idee.
    liebe grüße
    gusta

  2. Hui, ich glaube, die wäre nix für mich. Ich mag Rohnen zwar als Salat, aber als Marmelade? Nein, da muss ich passen. Aber interessant, was es alles gibt.

    LG kathrin

  3. Liebe Natalia!
    Ich wünsche dir wundertolle Weihnachtstage, mit Allem Drum&Dran und ein glückliches, kreatives, zauberhaftes, aufregendes, neues Jahr!
    Genieß die Ruhetage, mit Musik und einem schönen Buch!
    Liebe Grüße
    Gabi
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    1. Dankeschön, liebe Gabi! Deine lieben Worte und Wünsche rühren mich.
      Ich wünsche dir und deinen Lieben auch schöne und ruhige Weihnachtszeit und ein fröhliches und gesundes neues Jahr mit vielen neuen interessanten Projekten und aufregenden Ereignissen!
      Herzliche Grüße
      Natalia

  4. Liebe Natalia,
    deine Konfitüre (die ich fälschlicherweise als Gelee betitelt hätte, hab wohl gar keine Ahnung ;O) klingt wirklich abenteuerlich! Euer Weihnachtsbaum gefällt mir außerordentlich gut, der ist auch der schönste, hab auf dem Link mich umgeschaut, und überhaupt :O) Frohe Weihnachten und einen schönen Urlaub wünsche ich Euch! Rutscht gut ins neue Jahr, alles Liebe, Raphaele

  5. Das ist ja mal ein verrücktes Rezept! Ich bin noch immer dabei mich an den Geschmack von Wintergemüse zu gewöhnen, unter anderem hab ich mit Rote Beete so meine Probleme. Als Salat mittlerweile super oder als Pürree im Kartoffelteig (gibt den Gnocchi eine herrliche Einfärbung ;-))

    Liebe Grüße, Daniela

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