Hetzbach – Beerfelden – Hetzbach

von chaoslady

Es schien mir eine Ewigkeit her zu sein, dass wir wandern waren. Ich kann mich an die letzte Route erinnern, an die weiten offenen Landschaften, an den blühenden Löwenzahn… Den gesamten Sommer lang habe ich Sport gemacht, um meine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen, damit wir wieder wandern können. Und so kam es, dass wir am vergangenen Wochenende wieder im Odenwald waren.

Unsere Wanderroute starte in Hetzbach und führte uns an Feldern, Weiden und Wäldern vorbei nach Beerfelden und dann an einem Galgen und einem Golfplatz zurück nach Hetzbach.

Mit dem Wetter hatten wir Glück, es regnete nur einmal und ganz kurz, sonst war es bewölkt. Die Baumspitzen waren in eine Mischung aus Wolken und Nebel getaucht. Die Waldwege schienen düster und leer, außer ein paar Vögel haben wir keine Tiere hier gesehen.

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Aber außerhalb des Waldes gab’s allerhand Vierbeiner zu sehen. Da waren weiße Kühe…

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schwarz-weiß gefleckte und braun-weiß gefleckte Kühe…

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Auch braun Kühe und solche, die gepunktet wie die Dalmatiner waren, haben wir gesehen.

In Beerfelden, mitten in der Stadt, ist eine Quelle, die Mümlingquelle. Von den Säulen mit Löwenköpfen gibt es hier sieben. Die zwei äußeren haben jeweils nur einen Wasser speienden Löwenkopf, die übrigen fünf Säulen je zwei. Und so ergibt sich der Name „Zwölf-Röhrenbrunnen“.

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Einen Katzensprung von Mümlingquelle entfernt ist ein Wolleparadies.

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Etwas weiter führte uns der Weg aber auch an diesem besterhaltenen Galgen vorbei, der noch bis 1804 benutzt wurde, wovon die Inschrift auf dem Stein davor berichtet.

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Die Apfel- und Pflaumenbäume entlang den Wegen waren voller reifer Früchte. Kennt ihr Odenwälder Apfelmus? Aber auch Pilze gab es viele. Nur ließen wir sie alle stehen, da wir uns nicht so großartig auskennen. Zum Beispiel dieser korallenartiger Pilz war uns total unbekannt. So einen ungewöhnlichen Pilz habe ich noch nie gesehen…

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… also haben wir ihn fotografiert, das Sammeln überlassen wir den Kennern.

 

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