Fleißig habe die Beeren von meinen drei Nachtschattenpflanzen gepflückt. Die Ernte gewogen und eingefroren. Als ich nun ein Kilogramm Beeren gesammelt hatte, habe ich daraus Konfitüre zubereitet.

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Ich muss zugeben, das ist mein dritter Versuch die Nachtschattenkonfitüre selbst zu machen. Das erste Mal verwendete ich, wie meine Mama früher, einfach nur Haushaltszucker. Klingt süß. Ist auch so. Außerdem war die Konfitüre zu flüssig geworden.
Beim zweiten Versuch im vergangenen Sommer nahm ich weniger Zucker und fügte Apfelpektin hinzu. Hm! Damit habe ich es wohl zu gut gemeint. Diese Konfitüre konnte man aufs Brötchen stellen. Aber auch geschmacklich war sie von der Konfitüre meiner Mutter aus meinen Kindertagen meilenweit entfernt. Was war das schlechteste der drei Versuche.
Diesmal habe ich die Beeren mit einem Stabmixer püriert und Gelierzucker 2:1 verwendet. So werde ich es jetzt immer machen! Es schmeckt wunderbar, wie früher!

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Auch diesmal ist die Konfitüre etwas flüssig, aber ich habe nicht vor, daran weiter herumzuwerkeln. Vom Brötchen läuft sie mir nicht herunter und ihr Geschmack macht mich für alle Nachteile blind und taub. Ich liebe diese Marmelade, auch wenn mein Schatz sie nicht mag… desto mehr bleibt für mich!

13 Gedanken zu “Nachtschattenkonfitüre

  1. Das sieht wunderbar lecker aus. Manchmal gelingt mir Marmelade auch nicht so gut. Trotzdem liebe ich selbstgemachte!!!
    Komisch, daß die Männer keinen Geschmack haben *lach*. Meiner mag keine schwarzen Johannisbeeren *kopfschüttel*
    Liebe Grüße
    Gusta

    1. Aber zum Glück sind das nur Ausnahmen und für die findet sich auch immer eine Lösung, denn im Großen und Ganzen haben wir schon ähnlichen Geschmack… zum Glück!
      Siehe es so wie ich, dann hast du mehr schwarze Johannisbeeren für dich, wenn ihr sie nicht mehr durch drei teilen müsst ;-)
      LG Natalia

    1. Oh, da bin ich gespannt, was du für Erfahrungen beim Kochen machen wirst… Aber sei bitte vorsichtig mit dem Nachtschatten: unreife Beeren vom Schwarzen Nachtschatten sind giftig! Reif sind die, deren Stielchen schon gelb ist und die wie von selbst in die Hand fallen… Wenn man das beachtet, hat man nichts zu befürchten.
      LG Natalia

  2. Das mit dem aufs Brötchen stellen kenne ich, könnte von mir sein ;-)… Deine Marmelade sieht lecker aus! mal schauen, vielleicht versuche ich es dieses Jahr auch noch mal!

    Herzlichste Grüsse
    Esther

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